Welpenerziehung
Tipps für ein 'sauberes' Geschäft
„Meiner hält es schon drei Stunden“, „Ich lobe, so oft es geht“ – derartige Gespräche unter Welpeneltern erinnern nicht zu unrecht an Krabbelgruppe und Kita. Beim Thema Stubenreinheit und Welpenerziehung ist vor allem eines gefragt: voller Einsatz!
Schon im Babyalter beginnen
Wichtig ist, mit der „Sauberkeitserziehung“ so früh wie möglich zu beginnen. Bereits wenn der kleine Racker stehen kann, sollte man ihm zeigen, wo er sich erleichtern darf und wo nicht. In der Regel muss ein Welpe immer und ständig. Tagsüber ist es deshalb am besten, das Hundebaby stündlich auf dem Arm nach draußen zu bringen. Dadurch erfährt der Welpe von Anfang an, dass er sein Geschäft nicht in der Wohnung verrichten darf. Dauert es dann etwas länger, liegt es meist daran, dass draußen alles so spannend ist und der Kleine vom eigentlichen Zweck der Übung abgelenkt ist. Deshalb: Geduld haben!
Ab ins Grüne
Experten raten dazu, im Freien stets ein grünes Fleckchen aufzusuchen, den Welpen also auf Gras oder an einen Busch zu setzen. Damit kann vermieden werden, dass sich der Hund später an jeder Hauswand erleichtert.
Auch nachts gibt es Bedürfnisse
In der Nacht sollte der Welpe anfangs etwa alle drei Stunden ins Freie gebracht werden. Im Lauf der Zeit vergrößert sich die Blasenkapazität und die Abstände können etwas vergrößert werden.
Lob fürs Geschäft
„Fein gemacht!“ Nach jeder erfolgreichen Sitzung sollte der kleine Hund gelobt werden. Damit verinnerlicht er, dass es sich lohnt, dieses für ihn seltsame Spielchen mitzumachen.
Kleines Malheurs sind normal
Welpenerziehung Welpen können sich noch nicht immer bemerkbar machen, wenn sie müssen. Gerade im Spiel bemerkt der kleine Hund gar nicht, dass ihm gerade etwas „entwischt“ ist. Wichtig ist deshalb, immer wieder nach draußen zu gehen – vor allem nach den Mahlzeiten.
Konsequenz statt Strafe
Erwischt man den Welpen auf frischer Tat, sollte man ihn mit einem bestimmten „Nein!“ unterbrechen, ihn langsam auf den Arm nehmen und nach draußen bringen. In der Regel ist der Hund dadurch verwirrt und setzt sein Geschäft im erlaubten Bereich fort. So soll es auch sein. Kleine Unglücke, die man erst später bemerkt, sollten kommentarlos weggewischt werden. Der Welpe kann sich daran gar nicht mehr erinnern. Nur „in flagranti“ zeigt Bestimmtheit Wirkung.
Allround-Job fürs Herrchen
Diese erste, zeit- und mitunter nervenaufreibende Zeit ist entscheidend, um den Welpen stubenrein zu bekommen. Der eine Hund lernt etwas schneller, beim anderen führt die Blase noch etwas länger ein Eigenleben. Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen und den Hund in kurzen Abständen nach draußen zu bringen. Und: Weder Herrchen noch Hund sollten sich von „kleinen Ausrutschern“ entmutigen lassen.
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