Entwurmung bei Hunden
Der Gesundheit zuliebe
Je nach Alter, Haltung und Ernährung eines Hundes ist das Risiko, dass er sich mit Würmern ansteckt, unterschiedlich hoch. Die Expertenorganisation ESCCAP gibt Auskunft, wie die Entwurmung bei Hunden funktioniert.
Entwurmung bei Hunden ist wichtig, denn das schützt verlässlich vor Bandwürmern und Spulwürmern. Vor allem der Spulwurm kann auch dem Menschen gefährlich werden. Infizieren können sich Hunde im Freien beim Spielen, beim Kontakt mit Artgenossen und beim Gassigehen. Aber auch der Tierhalter kann Eier der Würmer an seinen Schuhen mit in die Wohnung bringen. Damit eine Wurminfektion keine ernsthaften Schäden anrichten kann, muss das Tier regelmäßig entwurmt werden. Gerade Jungtiere sind stark gefährdet, eine Infektion kann sogar zum Tod des Hundes führen.
Wie oft muss ich entwurmen?
Die parasitologische Expertenorganisation ESCCAP hat einen Online-Test entwickelt, mit dem Hundehalter anhand weniger Fragen ermitteln können, wie oft das Tier gegen welche Würmer behandelt werden sollte. Ausschlaggebend sind dabei zum Beispiel das Alter des Hundes, die Art des Auslaufes, der Kontakt zu Artgenossen, die Teilnahme an Ausstellungen oder Sportwettkämpfen, die Nutzung zur Zucht oder Jagd sowie das Fressen von Kot oder rohem Fleisch. Je nach Risikogruppe wird empfohlen, das Tier ein- bis zweimal, vier-, sechs- oder zwölfmal im Jahr zu entwurmen. In vielen Fällen können alternativ auch Kotuntersuchungen vorgenommen werden. Hier geht es zum ESCCAP Online-Test Entwurmen.
Tägliche Hygiene
Eine konsequente Hygiene im Alltag sollte unbedingt eingehalten werden. Die Entwurmung beim Hund muss neben den tierärztlich verordneten Maßnahmen durch eine sorgfältige Beseitigung und Entsorgung des Hundekots unterstützt werden. Der Kot sollte während des Spaziergangs oder im Garten in verschlossenen Tütchen aufgesammelt und über den Hausmüll entsorgt werden. Werfen Sie ihn auf keinen Fall auf den Kompost und spülen sie ihn auch nicht in der Toilette herunter.
Natürlich vorbeugen
Neben chemischen Präparaten können auch natürliche Alternativen zur Parasitenbekämpfung verwendet werden. Zahlreiche Kräuter eignen sich hervorragend, um Würmer auf natürliche Weise vom Hund fernzuhalten. Zimt, Bitterholz und Knoblauch besitzen beispielsweise einen wurmfeindlichen Effekt. Echter Thymian (Thymus vulgaris) ist besonders geeignet Würmer zu bekämpfen und dient auch als Anti-Parasitikum. Informieren Sie sich jedoch unbedingt vor der Verwendung beim Tierheilpraktiker oder einem erfahrenen Tierarzt über die geeignete Dosierung.
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