Hund im Winter
Gesund durch die kalte Jahreszeit
Winterzeit, Erkältungszeit - und die Pfoten leiden auch ganz schön: Zehn praktische Tipps, damit der Hund im Winter fit und munter bleibt.
- Die Pfoten vor Streusalz und Kälte schützen. Die Ballen am besten vor jedem Spaziergang mit Melkfett, Hirschtalg oder Vaseline einreiben.
- Langhaarhunden sollte das Fell zwischen den Zehen gekürzt werden, damit sich keine Eiskristalle verfangen und in die Pfote schneiden.
- Nach dem Spaziergang Schneematsch, Eisklumpen und Streusalz von den Pfoten mit lauwarmem Wasser entfernen. Danach gründlich abtrocknen.
- Keine Sorge, der Hund friert nicht, so lange er in Bewegung ist. Beim Hinsetzen steigt allerdings die Gefahr von Blasen- und Nierenentzündungen. Deshalb: Keine langen Pausen einlegen.
- Wenn der Hund zu zittern beginnt, sollte der Spaziergang abgebrochen werden. Bei großer Kälte lieber mehrere kurze Gassirunden machen.
- Glatteis ist auch für Hunde nicht ganz ungefährlich. Bei ungewohnten Bewegungen besteht die Gefahr von Bänderdehnungen, Knochenbrüchen oder Kreuzbandrissen. Deshalb: Eisflächen meiden. Zugefrorene Seen sind tabu, das Eis könnte einbrechen.
- Im Winter ist es besser auf Spielchen wie „Stöckchen holen“ zu verzichten. Denn das Holz kann bei Kälte splittern und der Hund zieht sich möglicherweise Verletzungen zu. Schnelle Bewegungen auf Schnee und Eis sind außerdem mit Rutschgefahr verbunden.
- Normales Futter ist ausreichend. Weder Hunde noch Katzen brauchen im Winter zusätzliche Vitamine oder Grippeimpfungen.
- Vorsicht, Ansteckungsgefahr: Schnupfen und Erkältungen können sich vom Menschen auf das Tier übertragen. Deshalb besser Abstand halten.
- Sicher ist sicher: Mit Leuchthalsbändern oder Blinklichtern am Geschirr ist der Hund bei Schnee und Dunkelheit für Auto- und Radfahrer besser erkennbar.
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