Homöopathie für Hunde
Abwehrkräfte auf natürliche Weise stärken
Welche natürlichen Arzneimittel helfen Bello bei Erkältungskrankheiten? Homöopathie für Hunde erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn damit lassen sich auch die Abwehrkräfte stärken. TIER.TV zeigt, welche Mittel kranke Vierbeiner stark machen.
Kalt und nass – die Erkältungszeit naht. Wer jetzt die Abwehrkräfte seines Hundes stärken möchte, sollte auf sanfte Naturheilmittel setzen. Aber: Nicht jedem Hund hilft jedes Mittel gleich gut. Tierärztin und Buchautorin Dr. Heidi Kübler sagt, was den Hund widerstandsfähig macht.
Schüßler Salze für den Hund
Wenn Vierbeiner zu Erkältungskrankheiten neigen, kann das Immunsystem mit einer Kur (ein bis zwei Monate lang am Stück verabreichen) mit folgenden Schüßler Salzen stabilisiert werden:
- Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 – verbessert die Sauerstoffversorgung;
- Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 – macht Haut und Schleimhaut widerstandsfähiger;
- Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 – stärkt die körpereigene Abwehr.
Je nach Größe des Hundes bekommt der Vierbeiner ein oder zweimal täglich eine Tablette von jedem dieser drei Schüßler Salze. (Weitere Informationen über Schüßler Salze „Dr. Heidi Kübler: Schüßler Salze für Hunde, GU Verlag, 12,99 Euro).
Homöopathie für Hunde: Weitere Empfehlungen
Globuli für den Hund Ein bis zwei Wochen lang zweimal täglich drei bis zehn Echinacea D4 oder D6 -Globuli (je nach Größe des Hundes) verabreichen – danach mindestens eine Woche Pause, dann bei Bedarf wiederholen. Achtung: Dem Hund Echinacea-Präparate nie längere Zeit ohne Unterbrechung geben; statt einer Anregung des Immunsystems kann es sonst zu einer Unterdrückung kommen! Und noch mal Vorsicht: Allergische Tiere mit akuten allergischen Symptomen wie zum Beispiel Juckreiz sollten Echinacea nicht bekommen. Das Immunsystem dieser Tiere reagiert schon zu heftig, das sollte nicht noch mehr angeregt werden.
Komplexmittel: Engystol-Tabletten auch für Allergiker
Sie wirken auf die unspezifische körpereigene Abwehr ausgleichend, deshalb kann dieses Präparat auch Allergikern gegeben werden. Eine Woche lang zweimal täglich eine halbe bis zwei Tabletten (je nach Größe des Hundes) – danach vier Wochen Pause – wieder eine Woche Gabe – vier Wochen Pause – über den ganzen Winter.
Wer nun Interesse an einer individuellen Behandlung seines Hundes hat, findet auf der Internetseite der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin eine naturheilkundliche Praxis in seiner Nähe.
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