Sonnenschutz für Hunde

Achtung, Sonnenbrandgefahr!

Achtung, Sonnenbrandgefahr! © iStock

Sommer, Sonne...Sonnenbrand! Was viele Hundehalter nicht wissen - auch Vierbeiner brauchen Sonnenschutz. Doch welche Tiere bekommen besonders leicht einen Sonnenbrand und wie leistet man erste Hilfe bei Verbrennung? TIER.TV gibt Tipps zum Thema Sonnenschutz für Hunde in der heiße Jahreszeit.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?
Anfällig für Sonnenbrand sind besonders helle, kurzgeschorene Hunde, Hunde mit nacktem Schnauzenrücken oder leicht behaarten Ohren. Hierunter fallen z. B. Dalmatiner, Bullterrier und natürlich Nackthunde. Aber auch Welpen sind bei starker Sonneneinstrahlung gefährdet und sollten deshalb im Sommer immer einen Schattenplatz haben. 

Achtung: Auch bestimmte Medikamente, die dem Hund verabreicht werden, können zu einer verstärkten Sonnenunverträglichkeit führen. Darunter fallen etwa Tabletten gegen Diabetes, Diuretika aber auch bestimmte Antibiotika.

Was schützt vor Verbrennungen?
Wasserfeste Sonnencreme kann empfindliche Hautpartien schützen – oftmals lecken sich die Tiere die Creme aber gleich wieder ab. Stattdessen sollte man dem Hund ein schattiges Plätzchen anbieten, etwa unter einem Strandschirm oder unter dem Liegestuhl. An besonders heißen Tagen auf Strandbesuche lieber verzichten – denn auch die Pfoten können auf dem erhitzten Sand verbrennen.

Wie erkennt man einen Sonnenbrand?
Bemerkbar macht sich der tierische Sonnenbrand durch Hautrötung, gefolgt von Juckreiz. Oftmals scheuern die Tiere die betroffene Partie auf und können sich dadurch schwere Infektionen zuziehen.

Was tun, wenn sich der Hund doch verbrannt hat?
Die gereizte Stelle mit etwas Fettcreme oder Vaseline einreiben und das Tier möglichst vom Schubbern und Kratzen abhalten. Falls sich die Haut entzündet: Zum Tierarzt gehen.

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