
Welche Sexpraktiken bevorzugen Napfschnecken, Sardellen und Oktopus? Haben die Meeresbewohner auch ein ausgefülltes Liebesleben oder geht es um bloße Fortpflanzung? Mit diesen und weiteren bizarren Fragen beschäftigt sich die Schauspielerin Isabella Rossellini in 18 Kurzfilmen, den "Green Pornos".
Die italienische Schauspielerin ist eine Tiernärrin. Sie wäre beinahe Biologin geworden, engagiert sich im Tierschutz und bildet Blindenhunde aus. Ihre Leidenschaft für die Tierwelt und ihr Schauspieltalent verbindet sie nun in Kurzfilmen, die sich um das Sexleben der Unterwassertierwelt drehen.
Mit vollem Körpereinsatz und tierischer Verkleidung erzählt sie beispielsweise vom Paarungsverhalten der Napfschnecke: "Wenn ich eine Napfschnecke wäre, würde ich meine Weichteile an einem Felsen schützen. Andere Napfschnecken würden vorbeischwimmen und sich auf mich draufsetzen. Auf mir werden alle Napfschnecken zu Männchen, und wir würden uns paaren."
Die Filme sind nicht nur lehrreich, sondern vor allem eines: humorvoll und schräg. Die Rossellini überzeugt als Seestern ebenso wie als Wal mit einer zwei Meter Erektion.
Die "Green Porno" Kurzfilme sind im Internet zu sehen. Jetzt ist auch ein gleichnamiger Bildband (Schirmer/Mosel Verlag) erschienen.
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