
Könnte das das Ende für die Aga-Kröte in Australien bedeuten? Die aus Südamerika stammende Kröte ist einst zur Schädlingsbekämpfung importiert worden und wenig später selbst zum Schädling geworden. Sie ist inzwischen eine existentiellen Bedrohung für viele Tierarten in dem Land Down Under.
Forscher der Universität Sydney haben jetzt ein ganz einfaches Mittel gefunden um die Verbreitung der Problem-Kröte einzudämmen: Katzenfutter! Strategisch verteilt in der Nähe von Teichen, der Kinderstube der Amphibien, soll das Futter räuberische Ameisen anlocken, die die jungen Kröten auf ihrem Weg aus dem Wasser einfach auffressen sollen.
Aber können Ameisen wirklich ganze Kröten verspeisen? In ihrem jungen Stadium sind die Aga-Kröten noch genauso klein wie die Ameisen. Ein weiterer elementarer Vorteil: Die Ameisen sind gegen das Gift der Aga-Kröte unempfindlich. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass das giftige Sekret, das über die Haut abgesondert wird, in extremen Fällen sogar bei Menschen zum Tod führen kann.
Mitglieder der Organisation Frogwatch, die seit Jahren gegen die Tiere kämpft, wenden jedoch ein, der Einfluss der Ameisen auf die Kröten-Population sei nicht groß genug. Tierschützer kritisierten den Einsatz von Ameisen gegen Kröten zudem als unethisch.
Außerdem müssten die Forscher noch belegen, dass ihre Strategie nicht zu einer neuen Plage führe: Einer massenhaften Ausbreitung von Ameisen.
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