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Walfänger erneut auf Kollisionskurs

In der Antarktis herrscht Krieg auf hoher See. Die Tierschutzorganisation Sea Shepherd kämpft gegen japanische Walfänger, die jährlich etwa 1.200 Wale in der Antarktis töten - offiziell zu wissenschaftlichen Zwecken. Nun gibt Sea Shepard an, dass japanische Walfänger zum zweiten Mal seit Jahresbeginn eines ihrer Boote mit Absicht gerammt hätten. Die "Bob Barker" hinderte die Walfänger daran, erlegte Tiere zur Verarbeitung auf ein größeres Schiff zu verladen. Vier japanische Schiffe hätten das Boot der Tierschützer umkreist, wovon eines dann die "Bob Barker" absichtlich gerammt hätte. In den Rumpf des Bootes sei bei der Kollision ein Loch gerissen worden, teilte Sea Shepherd Gründungsmitglied Paul Watson am Samstag mit. Verletzt wurde niemand. Eine Bestätigung von japanischer Seite gab es zunächst nicht.

Bereits am 6. Januar hatte ein japanischer Walfänger ein Boot der Sea Shepherd Conservation Society gerammt. Die «Ady Gil» war nach der Kollision, bei der ihr der Bug weggerissen wurde, gesunken.

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08.02.2010
– 12:12
 
Von: lew(redaktion@tier.tv)
 
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Die Japaner versuchen durch das Schlupfloch des sogenannten wissenschaftlichen Walfangs, ihre Fangaktionen vor der Welt zu rechtfertigen. Nach Abschluß der wissenschaftlichen Untersuchungen werden die getöteten Tiere jedoch in ihre Einzelteile zerlegt und verkauft. 30 - 40 Millionen Euro werden nach Aussage der japanischen Fischereibehörde jährlich durch den Verkauf der Wale erwirtschaftet. Rund 110.000 Euro bringt ein erwachsener Zwergwal auf dem Markt.

11.02.2010
Von: Antonietta
Gravatar: Antonietta

Die Japaner versuchen durch das Schlupfloch des sogenannten wissenschaftlichen Walfangs, ihre Fangaktionen vor der Welt zu rechtfertigen. Nach Abschluß der wissenschaftlichen Untersuchungen werden die getöteten Tiere jedoch in ihre Einzelteile zerlegt und verkauft. 30 - 40 Millionen Euro werden nach Aussage der japanischen Fischereibehörde jährlich durch den Verkauf der Wale erwirtschaftet. Rund 110.000 Euro bringt ein erwachsener Zwergwal auf dem Markt.

 

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