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Collies gelangten mit Aussiedlern aus dem nass-kalten England ins trocken-heiße australische Innenland. Dort sollten sie sich um die Rinder kümmern. Diese waren jedoch damals halb-wild, so dass die britischen Collies damit ihre Schwierigkeiten hatten. Nachdem der einheimische Dingo und wohl Dalmatiner und Bullterrier eingekreuzt wurden, erwies sich der nun Australien Cattle Dog genannte Hund als ausgezeichneter Viehzüchterhund. Sehr wendig und agil, sehr wachsam und mutig. Der Racker von Down Under ist in seiner Heimat ein beliebter Familienhund. Zu Recht.

Das Besondere

Die Welpen kommen weiß auf die Welt, erst später zeigt sich die charakteristische Zeichnung.

Ideal für: hundeerfahrene Leute, die einen äußerst lernbegierigen Hund fordern und fördern.
Nicht zu verwechseln mit: Stumpy Tail Cattle Dog

 

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Ich kan jedem ACD Interessenten nur das Buch von Eva Holdegger-Walser empfehlen. Es ist das einzige deutschsprachige Buch über den ACD. Dort ist sehr gut beschrieben auf was man sich bei einem ACD einlässt. Auch ich finde nicht, dass der ACD unbedingt ein Ersthund ist. Dafür fordert er seine Menschen zu sehr. Um ihn als Familienhund zu halten sollte man sich einen Züchter aussuchen, der die Welpen auch genauso groß zieht. Also mit Familie, Kindern und allem was dazu gehört. Nur so ist auch der Welpe auf sein späteres Leben gut vorbereitet. Einem ACD genügt es auch nicht nur spazieren zu gehen oder zu joggen oder Fahrrad zu fahen. Das beschäftigt nur seine Beine, aber nicht seinen Kopf. Also Hundesport solte hier schon betrieben werden. Und eher was für den Kopf als für die Ausdauer zB Obedience, Rettungshundearbeit, Fährten, MAntrailing .... Somit zähle ich den ACD nicht zu den Anfängerhunden und man sollte es sich wirklich genau überlegen einen ACD anzuschaffen. Grüße

09.06.2009    21:59
Von: Petra
 

Für Leute die einen Schönwetter-, Couchhund suchen, ist der ACD der absolut falsche Hund. Familienhund auf alle Fälle. Wenn man diesen Schattenhund ( wenn man ihn dabei hat, klebt er förmlich am Hosenbein ) mal einen Tag nicht beschäftigt nimmt er das nicht übel, am nächsten Tag geht man dann liebendgerne mit ihm ausgiebig ins Freie ( er nervt total,hallo Alter mir ist langweilig ). Lern- und Wissbegierig kann man ihm in kürzester Zeit alles beibringen was ein wohlerzogener Hund können sollte. Langeweile sollte hierbei aber nie aufkommen, denn sonst wird der ACD sehr erfinderisch in Punkto Zeitvertreib. Er ist auf alle Fälle kein Anfängerhund. Der ACD braucht eine konsequente Erziehung, die mit Lob, Spiel und Leckerlis gut zu meistern ist. Eigene Freiräume wenn er entdeckt hat, sind ihm schwer wieder abzuringen. Ich führe meinen ACD in einer Rettungshundestaffel als geprüften Flächensuchhund. Ich hab noch keine Sekunde bereut einen ACD zuhaben. Mittlerweile haben wir 2 von ihnen.

11.05.2009    21:22
Von: Holger