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Bereits vor über 4000 Jahren züchteten die Menschen dieses besondere Schaf mit den zwei, vier oder sogar sechs Hörnern. Seinen Namen hat der stets überzeugend auftretende Wollträger aus biblischen Zeiten von Jakob. Der erhielt nämlich einige gefleckte Schafe aus der Herde Labans. Und mit denen begann die Karriere dieser Rasse – so lesen wir es im 1. Buch Moses, Kap. 30, Verse 25 - 43. Mit den Arabern kamen die Schafe später (um 1000 n. Chr.) über Nordafrika nach Spanien, von dort gelangten sie nach Mittel- und Westeuropa.

Im 20. Jahrhundert haben sich vor allem die Engländer um dieses Schaf gekümmert, dessen Wolle sehr gut zum Spinnen geeignet ist. Deshalb ist die Wollproduktion auch die zweite große Aufgabe des Vierhornschafs neben der Landschaftspflege. Idealerweise ist die Schafsnase möglichst dunkel, so dass die reinweiße Blesse sehr deutlich zur Geltung kommt.

Das Besondere

Das Jakobsschaf kann nicht nur vier schwarze oder schwarzweiße Hörner aufweisen, sondern bisweilen sogar sechs.

Ideal für: Schafzüchter, die eine sehr alte Rasse mit besonderen Hörnern suchen.
Nicht zu verwechseln mit: Manx-Lochtan-Schaf, wegen der Hörner

 

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