Fiebermessen bei Hund und Katze
Bei Tieren die schlapp oder krank wirken, bei trächtigen oder frisch operierten Hunden sollte man auch zu hause selber Fieber messen können. Was du dabei beachten musst, verrät Tierarzt Maurice Bob in unserem Videotipp. Er erklärt es hier anhand eines Hundes, bei Katzen ist die Vorgehensweise jedoch die gleiche.
Wie geht das Fiebermessen?
Du kannst ein ganz normales Kunststoff-Thermometer für Menschen benutzen, aus hygienischen Gründen solltest du es jedoch nur für das Tier verwenden.
Wenn dein Schützling das Fiebermessen noch nicht kennt oder nicht mag, solltet ihr immer zu zweit sein, damit eine Person den Hund oder die Katze festhalten kann, während die andere misst.
Die Temperatur lässt sich sowohl bei Hunden als auch bei Katzen am besten rektal, also im After messen. Für das Tier ist es angenehmer, wenn du die Spitze des Thermometers mit etwas Vaseline, Melkfett oder neutraler Creme einschmierst.
Hebe die Rute deines Tieres an, so dass du den After gut sehen kannst. Führe das Thermometer dann langsam und vorsichtig ungefähr 1 cm tief ein. Sobald die Temperatur auf dem Thermometer angezeigt wird, kannst du es wieder herausziehen und deinen Liebling für die Geduld loben.
Die Normaltemperatur eines erwachsenen Hundes liegt zwischen 37,5 °C - 39,0 °C. Bei Welpen kann die Körpertemperatur auch mal bis auf 39,5 °C hochgehen.
Bei Katzen sollte die Körpertemperatur nicht unter 38 °C sinken und nicht über 39,3 °C ansteigen. Bei jungen Katzen darf sie maximal 39,5 °C betragen.





