Giftige Lebensmittel
Nicht alles, was uns schmeckt, ist auch für unsere Haustiere gut. Im Folgenden findest du eine Auflistung unserer "Doc & Co."- Expertin Birga Dexel von den Lebensmitteln und Zusatzstoffen, die für Hunde und Katzen unverträglich bis giftig sind.
(Achtung: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)
Lebensmittel von A bis Z:
Alfalfa-Sprossen (Luzerne): Fruchtbarkeitsstörungen
Avocado: giftig; enthält den Wirkstoff Persin
Bärlauch: Alliin verursacht hämolytische Anämie
Kakao / Schokolade: enthält den Stoff Theobromin
Für Hunde beispielsweise ist reines Theobromin schon in einer Dosis von 100 bis 200 Milligramm tödlich. Eine Tafel Vollmilch- schokolade enthält bereits 155 bis 232 mg Theobromin und eine Tafel Zartbitterschokolade noch mehr. Zwei Stückchen davon können für einen Chihuahua bereits tödlich sein. Auch größere Hunde reagieren auf entsprechende Mengen nach etwa 4-12 Std. mit Erbrechen und Durchfall. (Quelle: Stiftung Warentest)
Knoblauch: Alliin verursacht hämolytische Anämie
Rohes Schweinefleisch: tödliches Aujetzki-Virus
Thunfisch: mit Methylquecksilber belastet
Zwiebeln: Schwefelverbindungen zerstören rote Blutkörperchen - Eine mittelgroße Zwiebel kann für einen 5 kg schweren Hund tödlich sein.
Unverträgliche bis giftige Lebensmittel
Zusatzstoffe von A bis Z:
Alkohol:
Auch in Medizin enthaltenZum Beispiel Bachblüten immer mit etwas Wasser anmischen; bei homöopathischen Mitteln lieber Globuli statt Tropfen verwenden.
Konservierungsstoffe: E 210, E 211, E 212 und E 213
Die genannten Konservierungsmittel E 210 (Benzoesäure), E 211 (Natriumbenzoat), E 212 (Kaliumbenzoat) und E 213 (Kalziumbenzoat) sind in Hunde- und Katzenfutter gesetzlich verboten. Für Katzen können bereits (laut Ökotest) 5 Promille tödlich sein. Für Menschen zugelassene Konservierungsmittel finden sich in Fischsalat, aber auch in für Katzen so leckeren Leckerlis wie Krabben, Lachs und anderen Fischerzeugnissen.
Tabak: 5-25 g getrockneter Tabak = toxische Dosis
Welpen sind besonders betroffen, denn sie kauen gerne an allem was herumliegt. Trinkt der Hund aus einer Pfütze, in der ein paar Zigarettenkippen schwimmen, kann er sich auch dadurch vergiften und sterben. Laut US-Forschungsergebnissen schadet auch das Passivrauchen. Katzen atmen den Zigarettenrauch nicht nur ein, sie lecken sich die giftigen Substanzen auch noch aus dem Fell. Katzen in Raucherhaushalten erkranken laut US-Forschern mehr als doppelt so häufig wie ihre Artgenossen in rauchfreien Wohnungen, unter anderem an Lymphdrüsenkrebs.
Quelle: www.tierberatungspraxis.de
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