Kuscheln im Katzen-Café

6 Euro für eine halbe Stunde. Das ist der Eintrittspreis für das Katzencafe. 25 Stubentiger trinken im Nyan-Koro-Café in Tokio aus den Tassen der Gäste, knabbern das Gebäck an, machen in aller Ruhe ein Mittagsschläfchen oder wetzen ihre Krallen an den Möbeln – und werden dafür auch noch bezahlt.

In der japanischen Hauptstadt ist dieses Angebot äußerst beliebt. Das Kuscheln mit den Samtpfoten dient den Cafébesuchern als Entspannung vom stressigen Büroalltag. Während die Katzen alles dürfen, müssen sich die zahlenden Gäste an strenge Regeln halten: Hände desinfizieren, Schuhe ausziehen, schlafende Katzen nicht stören und das Wichtigste: nicht am Schwanz ziehen!

Tiere als Therapeuten

Auch in Deutschland nutzt man die Wirkung von Tieren auf Menschen: Im Reittherapiezentrum Berlin Wannsee fungieren Pferde als Therapeuten. In der Kinderklinik Augsburg hilft Therapiehund Wombat Kindern, die an schwersten chronischen Krankheiten leiden, nach Unfall oder Gewaltverbrechen traumatisiert sind und im Rahmen der Dog-Water-Therapie mobilisieren speziell ausgebildete Wasserrettungshunde die körpereigenen Heilungsmechanismen behinderter Kinder und bauen so deren Selbstbewusstsein auf.

Krisen-Kuscheln

In Krisenzeiten sucht der Mensch bekanntlich Harmonie. Katzen-Cafes könnten bald also auch in Deutschland als Quell wahrer Harmonie und Entspannung entstehen.

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Wo sollen die Katzen herkommen, vom Züchter?? Keine Tierschutzorganisation wird Katzen zu diesem Zweck zur Verfügung stellen!! Wer beaufsichtigt das Ganze, die Katzen müssen geimpft, kastriert etc. sein. Was passiert mit den Tieren, wenn das Projekt scheitert ? Müssen dann die Tierheime diese Tiere aufnehmen ? Tiere sollten nicht für diesen fragwürdigen Zweck vermarktet und benutzt werden. Dagmar Weist

06.05.2009    10:41
Von: Dagmar Weist