Farbratten
Gut zu wissen: Die Geschichte der Farbratte könnte auch aus Hollywood stammen. Entstanden vor ungefähr 100 Jahren als domestizierte Form der Wanderratte, verbrachte die etwas kleinere Ratte ihre ersten Jahrzehnte hauptsächlich im Dienste der Menschen: Erst im Zirkus mit süßen Kunststücken, dann vor allem im Versuchslabor mit weniger süßen Aufgaben. Ab den 1980er Jahren galt es in Punk-Kreisen als schick, zum gefärbten Irokesenschnitt mehrere Ratten über die Lederkluft laufen zu lassen. Heute ist die Farbratte ein fast "normales" Haustier, das allerdings nicht alleine gehalten werden sollte (bitte gleichgeschlechtliche Ratten auswählen). Die kleinen Kumpel sind einfach zu gerne in Gesellschaft. Ihre Lernfähigkeit ist immens und ihre Kommunikationsfähigkeit lässt sich bereits bei der gegenseitigen Fellpflege studieren.
Das besondere: Ältere Farbratten können Neuankömmlingen gegenüber reserviert bis feindselig auftreten. Es liegt an Ihnen, die kleinen Nager gegenseitig bekannt zu machen.
Das gehört dazu: Leute, die viel Zeit für ein kleines, spezielles Haustier haben.
Tips: Farbratten sind lichtempfindlich. Sie sollten gerade an klaren Tagen darauf achten, dass Ihre Ratte nicht zuviel Licht abbekommt, da ihre Augen sonst schnell in Mitleidenschaft gezogen werden können. Der Käfig sollte recht groß sein, damit den unternehmungslustigen Ratten nicht langweilig wird. Passen Sie aber auf, dass er auch wirklich dicht ist – ansonsten brechen die findigen Nager zumeist sehr schnell aus.
Patronat: keine Information
FCI-Klassifikation:
Alternativnamen: Laborratte
Widerrist: 5.0 - 7.0 cm
Charakter: intelligent, neugierig, sozial
Eignung: Heimtier
Farbe: grau, hell- bis dunkelbraun, mehrfarbig, schwarz, weiß
Gewicht: 250.0 bis 250.0 kg
Lebenserwartung: 3 Jahre
Nicht zu verwechseln mit: keine Information
Erziehungsaufwand: -
Familientauglichkeit: -
Pflegeintensität: -
Größenklasse: -
Bewegungsintensität: -