Friese
Gut zu wissen: Allein wegen ihres beeindruckenden Aussehens - pechschwarz, kräftig, majestätisch - und den liebenswerten Charakter, ziehen die Rappen Pferdefans schnell in ihren Bann. Friesenpferde zählen zu den ältesten Pferderassen Europas. Seit über 100 Jahren werden die schönen Rappen bereits rein gezüchtet, und eines der wichtigsten Zuchtziele ist die Rappfarbe ohne Abzeichen. Aber die Zuchtgeschichte der Friesen reicht noch viel, viel länger zurück. Ursprünglich kommen die schönen Schwarzen mit dem üppigen Behang aus Nordfriesland (Dänemark), Ostfriesland (Deutschland) und der holländischen Provinz Friesland.
Das besondere: Während der Kreuzzüge dienten Friesen als schwere Kriegspferde. Orientalische und spanische Pferde brachten mehr Adel und Gangvermögen in die Rasse.
Das gehört dazu: Familien, die Fans der klassischen Reitkunst sind. Auch für den Fahrsportbegeisterte eignen sie sich.
Patronat: Germanische Pferde gaben den Friesen ihre kaltblutartigen Merkmale wie den dichten Kötenbehang und die gespaltene Kruppe mit.
FCI-Klassifikation:
Alternativnamen: keine
Widerrist: 155.0 - 170.0 cm
Charakter: ausgeglichen, leistungsbereit, menschenbezogen
Eignung: barockes Reiten, Fahrsport, Freizeitreiten, Reitpferd
Farbe: Rappe möglichst ohne Abzeichen
Gewicht: keine Information
Lebenserwartung: keine Information
Nicht zu verwechseln mit: keine Information
Erziehungsaufwand: -
Familientauglichkeit: -
Pflegeintensität: -
Größenklasse: -
Bewegungsintensität: -