Haiattacken: Risiko wird überschätzt

Im Alltag lauern die wirklichen Tücken

Im Alltag lauern die wirklichen Tücken © bellamy.andrew - Flickr

Vorsicht, Haiattacken! Die Raubfische jagen so manchem Schwimmer, Surfer oder Segler Angst ein. Sie können sich aber trotzdem entspannen: Die Organisation „Rette den Hai e.V.“ hat fünf hinterlistige Unfallquellen aus dem Alltag zusammengestellt, die ein weitaus höheres Verletzungsrisiko bergen, als von einem Hai angegriffen zu werden.

Gefährlicher als Haie

Platz 5: Snackautomaten

1988 wurden insgesamt 15 Menschen in den USA von umfallenden Automaten verletzt, als sie ihm gerade einen verkanteten Schokoriegel entreißen oder durch Rütteln eine Coladose umsonst abstauben wollten. Die Zahl fand man in Amerika so alarmierend, dass nach 1988 Warnaufkleber auf die Automaten geklebt wurden, um die Gefahr abzuwehren.

Platz 4: Blitze

Blitz, Donner, Regen und Hagel. Bei so einem Wetter verkriecht man sich lieber unter der Bettdecke. Schon den Kindern in der Schule bringt man bei, bei einem Unwetter nicht rauszugehen. Trotzdem sterben jährlich weltweit ca. 66 Menschen, weil sie von einem Blitz getroffen werden.

Platz 3: Lenkdrachen

Großen und kleinen Kindern macht es Spaß, beim richtigen Wind mit den Lenkdrachen in den Park zu gehen. Doch Vorsicht vor diesen hinterlistigen Halunken! Nicht nur Prinz Eisenherz hatte so seine Probleme mit ungezähmten Drachen; 2007 waren sie weltweit in 358 tödliche Unfälle verwickelt.

Platz 2: Stühle

Er scheint recht ungefährlich und ist ein treuer Begleiter im Alltag: der Stuhl. Dass sich pro Jahr auf der ganzen Welt mehr als 600 ernsthafte Unfälle mit Stühlen ereignen, hört man jedoch selten in den Nachrichten. Wahrscheinlich ist die Stuhllobby zu machtvoll und hält die Ereignisse unter Verschluss.

Platz 1: Toaster

Er ist tückisch und hinterlistig, dabei sieht er eigentlich ganz harmlos aus. Ein Toaster steht in vielen Küchen, backt Brötchen auf und beschert ein leckeres Frühstück. Aber aufgepasst: Im Schnitt kann der Toaster in einer weltweiten Fahndung bei nahezu 800 Haushaltsunfällen im Jahr als Täter identifiziert werden.

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