Haustiere: Angst bei Gewitter

Wenn es draußen donnert und blitzt

Wenn es draußen donnert und blitzt © Flickr

Grelle Blitze, grollender Donner und starker Regen: Gewitter jagen so manchen Hunden und Katzen einen ordentlichen Schreck ein. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät zu Ruhe und Gelassenheit, wenn das Tier Angst bei Gewitter zeigt.

Hilfe! Versteck suchen!
Katzen flüchten bei Gewitter häufig instinktiv unter Schränke, Wohnzimmermöbel oder Betten. Lassen Sie Ihr Tier dort in Ruhe und bleiben Sie ruhig und gelassen. Sie können ein Gewitter nicht verhindern, aber die Zeit auf jeden Fall etwas erträglicher machen. Streicheln und gutes Zureden gibt die falschen Signale, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Dieses Verhalten vermittelt dem Tier, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Tierbesitzer können jedoch einige Vorkehrungen treffen, um die Katze zu beruhigen. Der Bund Deutscher Tierfreunde empfiehlt, das Tier in ein besonders ruhiges oder gemütliches Zimmer während des Gewitters zu bringen. Schließen Sie Türen, Fenster und Gardinen. Dadurch wird das laute Donnern etwas gedämpft und die Katze bekommt keine zuckenden Blitze zu sehen. Badezimmer ohne Fenster oder Toiletten eignen sich genauso gut als Verstecke bis das Schlimmste überstanden ist. Da Katzen ein kurzes Gedächtnis haben, kommen sie nach dem Unwetter schnell wieder aus ihrem Versteck und freuen sich wieder über Streicheleinheiten ihres Besitzers.

Ablenkung hilft
Hundehalter sollten genauso wie Katzenfreunde Ruhe bewahren, rät der Bund Deutscher Tierfreunde. Auch hier gilt: Streicheln und übermäßiges Beruhigen sendet die falschen Signale. Ignorieren Sie das Gewitter und verhalten Sie sich normal. Verspielte Hunde können mit Leckerlies und Spielzeugen abgelenkt werden. Nur in Absprache mit einem Tierarzt und in Ausnahmesituationen sollte der Hund beruhigende Medikamente erhalten.

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