Urlaub mit Hund

Hunde sind am liebsten immer und überall dabei und meist auch tierisch tolle Reisebegleiter. Eine Urlaubsreise kann man Hunden zumuten, wenn sie während der Reise und vor Ort bei Frauchen und Herrchen bleiben dürfen. Doch der Urlaub mit Hund bedarf guter Vorbereitung damit das Wohl der Vierbeiner „on tour“ gesichert ist.

Vorbereitung auf die große Reise

Die meisten der Feriendomizile sind bequem mit dem Auto erreichbar. Die Reisevorbereitungen gestalten sich dadurch weitaus entspannter. Bevor man mit dem Hund auf große Fahrt geht, sollte man jedoch den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann eine Reiseapotheke zusammenstellen, einen kurzen Check-up machen und die nötigen Impfungen vornehmen. Eventuell erfährt man auch gleich, wo die nächste Praxis am Urlaubsort ist.

Auswahl der Unterkunft

Bei der Buchung des Hotels oder der Pension sollte man rechtzeitig abklären, ob Vierbeiner willkommen sind und sich das Umfeld auch für einen Hund eignet.

Folgenden Internetseiten geben einen ersten Überblick:

ist für die Inhalte der hier aufgeführten weiterführenden Links nicht verantwortlich.

Einreisebestimmungen im Ausland

Wer ein Ziel im Ausland ansteuern möchte, sollte sich vorher unbedingt über die Einreisebestimmungen des jeweiligen Urlaubslandes informieren. Erforderliche Impfungen müssen rechtzeitig vorgenommen werden. Manche Länder verlangen sogar eine gewisse Quarantänezeit, bei Nichteinhaltung kann die Einreise des Tieres verweigert werden.

Manche Rassen sind im Urlaubsland verboten

Mit dem Hund in den Urlaub

Achtung, bestimmte Hunderassen dürfen gar nicht erst mit über die Grenze! In Dänemark z.B. wurde die Liste der verbotenen Hunde am 1. Juli 2010 auf 13 Rassen erweitert. Pitbull Terrier, Amerikanischer Staffordshire Terrier oder auch der Kangal dürfen nicht mehr gehalten, gezüchtet und eingeführt werden. Diese Regeln gelten auch für Dänemark-Touristen.Die die Reisebestimmungen der Urlaubsländer innerhalb und außerhalb der Europäischen Union sehr unterschiedlich sind, sollte man sich rechtzeitig erkundigen. Auskünfte erteilen die jeweiligen Botschaften oder Konsulate.Weitere grundsätzliche Informationen zu den Einreisebestimmungen für Haustiere gibt es z.B. beim Deutschen Tierschutzbund: Einreisebestimmungen für Haustiere

Mit dem Vierbeiner unterwegs: Tipps für die Fahrt

Werden einige Regeln beachtet, fühlt sich der Hund unterwegs fast genauso wohl wie auf dem heimischen Sofa.

Steht eine längere Autofahrt bevor, sollte man folgendes beachten:

  • Der Hund sollte an längere Strecken gewöhnt werden und danach mit einem ausgiebigen Spaziergang belohnt werden.
  • Am Tag vor der Abreise nur wenig füttern. Die letzte Mahlzeit sollte möglichst zwölf Stunden vor Fahrtbeginn liegen, um Übelkeit und Erbrechen vorzubeugen. Stattdessen sollte der Hund viel frisches Wasser trinken, damit sein Körper vor allem in der warmen Jahreszeit nicht überhitzt.
  • Um Hund und Fahrer zu schützen, müssen Hunde im Auto mit speziellem Haltegeschirr oder in einer Transportbox gesichert werden. In Deutschland ist eine ausreichende Sicherung Pflicht und kann bei Nichtbeachtung mit einem Bußgeld bestraft werden.
  • Ideal sind kurze Pausen im Abstand von zwei Stunden. Der Hund kann sich entspannen, trinken und sich die Beine vertreten.
  • Nicht bei offenem Fenster fahren. Der Fahrtwind kann leicht zur Bindehautentzündung führen.
  • Falls der Hund kurze Zeit im Auto warten soll: Das Fenster immer einen Spaltbreit geöffnet lassen und niemals direkt in der Sonne parken! Das Auto kann sonst im Hochsommer zur tödlichen Falle werden.

Hunde im Flugzeug

Wer mit dem Flieger in den Urlaub möchte, sollte vorher unbedingt beim Tierarzt abklären, ob der Hund für die doch recht stressige Reise fit genug ist. Die Webseiten der Fluggesellschaften geben Auskunft darüber, welche Bedingungen an den Transport eines Vierbeiners geknüpft sind und welche zusätzlichen Kosten anfallen.

TIER.TV


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