Grundausstattung für den Hund

Die Hunde-Erstausrüstung

© Corinna Bernsdorff

Wer sich einen vierbeinigen Freund nach Hause holt, sollte gut vorbereitet sein und sich bereits eine Grundausstattung für den Hund zugelegt haben.

Unsere Checkliste für künftige Hundebesitzer zeigt, was unbedingt zur Grundausstattung gehört und rechtzeitig besorgt werden sollte.

  • Futter:

    Fertigfutter sollte möglichst ohne Konservierungs-, Farbstoffe und chemische Zusätze hergestellt sein und aus Tierfleischmehlen bestehen. Füllstoffe wie z. B. Soja oder ein hoher Getreideanteil sprechen ebenfalls für mindere Qualität. Für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen frisches Obst und Gemüse, ungewürzte Nudeln, Kartoffeln oder Reis. Leckerlis nur zur Belohnung einsetzen.

  • Futter- und Wassernapf:

    Der klassische Napf auf dem Boden ist beliebt, aber nicht für jeden Hund geeignet: Bei großen Hunden begünstigt das Vornüberbeugen eine Magendrehung, bei Welpen können sich die Gelenke frühzeitig abnutzen. Tipp: Ein höhenverstellbarer Doppelnapfständer. Auch für Hunde mit langen Schlappohren gibt es Spezialnäpfe. Wichtig: Regelmäßig mit heißem Wasser ausspülen, kein Spülmittel verwenden.

  • Hundekorb und Decken:

    Der Hund braucht von Anfang an seinen festen Platz. Korb und Decke (auf Waschbarkeit achten!) sollten groß genug sein, damit sich der Hund bequem ausstrecken kann. Kleinere Rassen mögen auch Hundehäuschen mit einem Dach über dem Kopf.

  • Halsbänder:

    Welpen sollten frühzeitig an das Tragen eines Hundehalsbands gewöhnt werden, am besten eines wählen, das mitwächst. Wichtig: Die Nähte sollten doppelt und die Kanten sauber verarbeitet sein. Das Material hängt vom Geschmack ab.

  • Leine:

    Einfache Nylon- und Lederleinen, Roll- oder Flexi-Leinen, Doppelführleinen: es gibt verschiedenste Modelle. Was am besten zu Hund und Halter passt, muss ausprobiert werden.

  • Laufgeschirr:

    Alternative zu Halsband und Leine, wird gerne für große und temperamentvolle Hunde verwendet. Unbedingt auf guten Sitz achten, das Geschirr darf nicht einschnüren.

  • Autosicherung:

    Unbedingt darauf achten, wenn der Hund im Auto mitfahren soll. Es gibt mehrere Möglichkeiten: Das Anschnallgeschirr eignet sich gut für die Rückbank. Hier trägt der Hund eine Art Laufgeschirr, an dem der Anschnallgurt befestigt wird. Eine andere Möglichkeit für kleine Hunde ist die Transportbox. Für große Hunde eignet sich ein fest installiertes Gitter zwischen Kofferraum und Fahrgastzelle.

  • Bürsten, Striegel und Kämme:

    Nicht nur zur Fellpflege, sondern auch als Extra-Streicheleinheit beliebt.

  • Spezialshampoo:

    Hunde sollten nur selten gebadet werden, falls es aber doch mal nötig ist: Unbedingt Hundeshampoo verwenden.

  • Pfoten-, Ohren- und Augenpflege:

    Hierzu am besten Tipps vom Tierarzt einholen, er zeigt auch, wie die Krallen fachgerecht gestutzt werden.

  • Zeckenzange und Zecken- und Flohschutzmittel:

    Wenn der Hund viel draußen ist, kommen diese Utensilien garantiert zum Einsatz. Über Auswahl und Anwendung berät ebenfalls der Tierarzt.

  • Spielen und Kauen:

    Ein Hund braucht Beschäftigung. Tierische Produkte wie Rindermagen oder Büffelhaut oder Gummispielzeug bescheren ausgiebigen Kauspaß. Beim Spielzeug gibt es unterschiedliche Geschmäcker: Manche Hunde lieben quietschende Gummitiere, andere beschäftigen sich lieber mit festen Gegenständen. Achtung: Tennisbälle sind gefährlich, die Bälle können in den Rachen rutschen und der gelbe Filz ist ungesund.

  • Aufsammel-Set:

    Für das Aufsammeln von Hundehäufchen gibt es verschiedene Systeme im Handel, Einfache Plastiktüten oder Gefrierbeutel reichen aber auch aus. Die Mitmenschen werden es danken.

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