Karakal

Karakal

Gut zu wissen: Diese Beine! Der Karakal beeindruckt bereits mit seiner selbstbewussten Erscheinung, dem eleganten Blick und den verwegenen Ohrbüscheln. Aber die Beine, genauer die Hinterbeine, sind einzigartig – sie sind viel länger als die Vorderbeine. Dadurch kann der muskulöse Karakal aus dem Stand locker drei Meter hoch springen (ähnlich wie der Serval) und tieffliegende Vögel schnappen. Sein Verbreitungsgebiet reicht von ganz Afrika (mit Ausnahme der Sahara und der nördlichen Gebiete) über die Arabische Halbinsel bis nach Zentralindien und Kasachstan. Der Karakal gilt als mutig, auf Suaheli nennt man ihn deshalb auch „Simba Mangu“, das heißt „kleiner Löwe“.

Das besondere: Vergleichbar mit dem Luchs verfügt der mit beeindruckenden Ohrbüscheln versehene Karakal über einen relativ kurzen Schwanz.

Tipps: Der Karakal ist nachtaktiv und jagt Nagetiere, Kleinsäuger (auch Antilopen!) oder Vögel. Sein Lebensraum ist idealerweise trocken (Savanne, Steppe), wobei echte Wüsten nicht dazu zählen.

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