Fit mit Hund

Weg mit dem Speck!

Weg mit dem Speck!

Neben einer ausgewogenen Ernährung spielt auch ausreichend Bewegung eine Rolle, damit der Hund schlank bleibt. Fit mit Hund heißt die Devise, denn auch Herrchen oder Frauchen tut der Sport gut.

Die Feiertage sind vorbei, die guten Vorsätze noch gut im Gedächtnis: Genau die richtige Zeit, sein Bewegungspensum zu erhöhen. Tanja Petrick, Inhaberin einer Hundeschule und selbst Hundebesitzerin stellte sich vor gut fünf Jahren die Frage, wie Fitnesstraining und Hundesport zusammen gebracht werden können. „Fit mit Hund“ lautet ihr Motto. „Natürlich kann man ins Fitnessstudio gehen – aber den Hund in sein Sportprogramm zu integrieren ist meiner Auffassung nach viel praktischer“, so die Hundetrainerin. Denn: Neben Bewegung spielen beim gemeinsamen Sporteln auch die Kommunikation zwischen Mensch und Tier und das Vertrauen zwischen beiden eine Rolle. Neben Fitness und Muskelaufbau geht es deshalb auch um den Dialog zwischen Hundehalter und Vierbeiner.

Fit mit Hund

Das Angebot „Fit mit Hund“ verbindet Hundebeschäftigung und -erziehung mit körperlichem Training. Im Vordergrund steht in diesem Workout allerdings der Mensch, der Hund ist als Begleiter dabei. Die Kurse und Übungen sind für jeden geeignet, der Lust an der Bewegung im Beisein seines Hundes hat. HUNDSFIT® , so der Name einer zweiten Kurseinheit, stellt dagegen den Vierbeiner in den Mittelpunkt. Bei übergewichtigen Hunden purzeln durch die gezielten Übungen nach einiger Zeit die Pfunde, für normalgewichtige Hunde ist HUNDSFIT® eine gute Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge. Alle Übungen sind genau auf das Fitnesslevel von Hund und Herrchen zugeschnitten. Wichtig ist, dass der Hund einen guten Grundgehorsam hat und die Kommandos seines Halters zuverlässig befolgt.

Spaß und Bewegung in einem

Für Tanja Petrick sind die beiden Sportangebote eine tolle Möglichkeit, Sport und Spaß miteinander zu verbinden, aber auch Kommunikation und Vertrauen zwischen Mensch und Hund zu fördern. „Um die Übungen erfolgreich zu absolvieren, muss der Halter seinen Hund und dessen Signale ganz genau verstehen – sonst wird man keine Trainingserfolge erreichen können“, so die Hundetrainerin. Und ganz wichtig: Auch der Hund sollte Spaß daran haben. Viel Lob motiviert den Hund, die Kommandos umzusetzen. Als Beispiel, wie eine HUNDSFIT® -Übung aussehen kann, beschreibt Tanja Petrick das Kniebeugenmachen. Der Mensch geht dabei in die Hocke und hält die Vorderpfoten seines Hundes fest. Der Hund geht die Auf- und Abbewegung langsam mit und muss, um das Gleichgewicht zu halten, seine Hinterläufe fürs Ausbalancieren einsetzen. Tanja Petrick ist überzeugt: „Diese einfache Übung fordert schon viel vom Hund und kräftigt seine gesamte Muskulatur. Regelmäßig durchgeführt, sind diese Kniebeugen ein toller Beitrag zur Fitness des Hundes – und der Halter profitiert gleichermaßen!“.

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