Reisen mit dem Hund

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Für ihn muss auf Reisen besonders gesorgt werden

Reisen mit Hund haben viel mit Reisen als Familie gemeinsam. Für den Vierbeiner muss vorgesorgt werden wie für eins der kleinsten Familienmitglieder. Darüber hinaus hilft das eine oder andere Reise-Accessoire dem Hund und seinen Menschen, die Reise entspannter zu genießen. Je nach Reiseziel und -dauer sollte einige Wochen bis Monate vorher geplant werden.

Weit entfernte Reiseziele

Hunde, die reisen wollen, brauchen EU-Heimtierausweise und müssen alle erforderlichen Impfungen in Abhängigkeit vom Reiseland nachweisen können. Bei weit entfernten Reisezielen informiert sich der Hundebesitzer am besten zuerst über Einreise- und Quarantäne-Bedingungen. Muss der Hund tatsächlich lange in Quarantäne bleiben, bevor auch er einreisen darf, sollte er am besten zu Hause gelassen werden, da sich der Stress für eine Urlaubsreise nicht lohnt. Notwendige Impfungen werden beim Tierarzt erfragt. Der aktuelle Impfpass des Hundes sollte sorgfältig auf alle Grundlagen-Impfungen überprüft werden, denn falls diese fehlen, müssen auch sie rechtzeitig nachgeholt werden. Es können nicht alle Impfungen zur gleichen Zeit gegeben werden und der Hund sollte zwischendurch Zeit zur Erholung bekommen, sodass die Prüfung des Impfpasses auch bei kurzen Reisen rechtzeitig überprüft werden muss.

Kurz-Reise – kurze Planung

Handelt es sich nur um eine kurze Reise, muss oft gar nicht so viel eingeplant werden. Auslandsreisen erfordern meistens den EU-Heimtierausweis und sind eine gute Gelegenheit, einen Blick in den Impfpass zu werfen, allerdings sind innerhalb der EU beispielsweise keine besonderen Einreisebedingungen für den Vierbeiner zu beachten. Wohl aber sollte der Hund über eine medizinische Erstversorgung verfügen, die dem Reiseland angepasst ist. Bei langen Wanderungen oder Schnee können sich die Pfoten wund reiben oder der Hund könnte sich verletzen, Verbandsmaterial und Schneeschuhe für die Pfoten sind daher wichtig. In warmen Regionen, in denen womöglich noch Zeckenwarnung herrscht, ist die Zeckenzange dagegen unerlässlich.

Die Hunde-Reiseapotheke

Genau wie für den Menschen sollten auch für den Hund die wichtigsten Erste-Hilfe-Werkzeuge und -Materialien mitgenommen werden. Hier im Internet findet sich eine gute Übersicht der Basics für die Erste-Hilfe-Tasche. Auch, wenn man nicht meint, beispielsweise Verbandsmaterial oder Pfotenpflege zu brauchen, sollte man die Reiseapotheke so vollständig wie möglich zusammenstellen und mitnehmen. Im Reiseland könnte es sonst anstrengend und teuer werden, alles Notwendige zu beschaffen. Verbandsmaterial, Pinzetten und andere Werkzeuge sollte sich der Vierbeiner nicht mit seinem Menschen teilen – schon allein aus hygienischen Gründen, da man das Werkzeug unterwegs eher schlecht reinigen kann, wenn es doch einmal verwendet werden muss.

Gewohnheit schafft Vertrauen

Neben der Reise-Apotheke, dem Ausweis und dem Impfpass braucht ein Hund auf Reisen vor allem Gewohntes. Eine Futterumstellung wäre jetzt ganz falsch, er braucht sein gewohntes Futter. Ein bekanntes Spielzeug kann einen unbekannten Schlafplatz für ihn gleich erträglicher machen. Empfehlenswert wäre außerdem ein stabiler Adress-Anhänger fürs Hundehalsband, falls sich der Hund doch einmal zu weit von vertrauten Pfaden entfernt.

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