Liebevolle Pferdepflege

Putzen ist nicht gleich Putzen!

Putzen ist nicht gleich Putzen!

In der freien Wildbahn sind Pferde ziemlich eitel: Sie beschäftigen sich stundenlang mit Haut- und Fellpflege. Im Stall ist die Pferdepflege – inklusive dem Putzen von Fell, Hufen, Mähne und Schweif – Aufgabe des Pflegers.

Putzen ist nicht nur Putzen …

… sondern es hat gleich mehrere Funktionen. Zum einen werden Haut und Fell von Schmutz, Staub, Schuppen und Schweiß gereinigt. Kräftiges Bürsten fördert zusätzlich die Durchblutung und regt den gesamten Organismus an. Das wirkt wie eine angenehme Massage und hat einen ähnlichen Stellenwert wie das gegenseitige Kraulen in der Herde. 

Zum anderen kann man während der Pflege das Pferd aufmerksam begutachten: Gibt es Verletzungen, Schwellungen oder kleine Blessuren? Auch auf Veränderungen am Fell und an den Hufen sollte geachtet werden, denn sie können ein Hinweis auf Krankheiten und Unarten wie Scharren oder Scheuern sein. Neben diesen gesundheitlichen Aspekten festigt die tägliche Pferdepflege auch 

die Bindung zwischen Tier und Halter.

Das gehört in die Putzkiste

Für ein „sauberes Ergebnis“ benötigt man folgende Utensilien:

  • Gummi-, Eisen- und Plastikstriegel
  • eine Kardätsche
  • eine weiche und eine harte Wurzelbürste
  • ein Mähnenkamm
  • ein Hufkratzer
  • weiche Lappen
  • Schwämme
  • ein Hufauskratzer

Nicht übertreiben

Pferdepflege – Putzkiste

Die tägliche Reinigung ist Pflicht, doch zuviel Pflege kann der Haut des Pferdes schaden! Besonders dann, wenn zu häufig mit Shampoos und anderen Zusatzstoffen gewaschen wird. Denn das zerstört die natürliche Schutzschicht der Haut und Pilze können leichter eindringen. Also: Regelmäßig Pflegen, aber mit Bedacht vorgehen!

 

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