Das kleine Hufeisen: Prüfung für angehende Reiter

Die erste Prüfung im Reitsport

Die erste Prüfung im Reitsport © iStock

Fast alle Reitanfänger möchten irgendwann ein Turnier reiten. Der erste Schritt auf dem Weg dahin steht das kleine Hufeisen. Bei dieser Prüfung werden die reiterlichen Fähigkeiten und das theoretische Wissen der Pferdenarren abgeprüft.

Wer sein Pferd ohne große Hilfe putzen, satteln und auftrensen kann, wer alleine hinauf kommt sowie alleine und in der Abteilung in allen Gangarten reiten kann, der ist bereit für das erste Abzeichen im Reitsport: Das kleine Hufeisen. Fast jede größere Reitschule bietet diese Prüfung an.

Praktische und theoretische Kenntnisse sind wichtig

Reitsport – Pferd mit Kind

Abgenommen wird die Prüfung von Turnierrichtern. Diese begutachten im Reitstall, wie gut die Reitschüler mit ihren Pferden und Ponys zurecht kommen und ob die Pferde gut versorgt werden. Dann muss in der Abteilung vorgeritten werden. Der Reitlehrer ist aber immer dabei und darf wenn nötig auch ein bisschen helfen. Im Schritt, Trab und Galopp werden dann verschiedene Bahnfiguren gezeigt. Zirkel, Handwechsel und ganze Bahn dürfen dabei nicht fehlen.

Nach der Praxis folgt die Theorie

Wenn der praktische Teil abgeschlossen ist, müssen die Prüflinge ihr Theoriewissen zu Themen wie Futter, Pflege, Körperbau, Sattelzeug und Hilfengebung beim Reiten unter Beweis stellen. Urkunde und Anstecknadel bescheinigen, dass der Reitschüler diese erste wichtige Prüfung im Reitsport bestanden hat. Nun kann weitertrainiert werden für das große Hufeisen, bei dem zusätzlich ein kleiner Parcours gesprungen werden muss.Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

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