Puli

Puli

Gut zu wissen: Die ungarischen Hirten überlassen ihre Herden seit Jahrhunderten einem eindrucksvoll aussehenden Vierbeiner: Der Hütehund mit den Rastalocken genießt ihr Vertrauen ohne Einschränkung. Kein Wunder, denn der intelligente, sehr lernfreudige Puli besitzt einen starken Wach- und Hütetrieb, dazu kommt sein nahezu perfektes Schutzschild. Sein dichtes Zottelfell schützt ihn sowohl vor der Kälte als auch vor den Bissen angreifender Raubtiere. Der sympathische Nationalhund Ungarns ist auf Briefmarken verewigt. Und noch heute gilt das ungarische Sprichwort: „Ez nem kutya, hanem puli“ – „es ist kein Hund, es ist ein Puli“!

Das besondere: Neben dem auffälligen Fell eine sprachliche Besonderheit: Die Mehrzahl von Puli ist Pulik.

Das gehört dazu: Leute, die ihre Zeit aktiv mit ihrem Hund draußen verbringen möchten.

Tipps: Pulik sind relativ pflegeleicht. Das Fell wird in den ersten drei Jahren von Hand bearbeitet: Der Welpe genießt eine Massage (natürlich sollten alle Hundewelpen regelmäßig gekrault werden), sobald sich feine Unterwolle und gröbere Deckhaare gebildet haben, werden diese mit den Händen zu den typischen Zotten auseinander gezogen. Erwachsene Pulik verlieren üblicherweise keine Haare mehr. Vor den Augen sollten die Zottel gegebenenfalls abgeschnitten oder hochgebunden werden. Viel Bewegung benötigt der Wuschelkopf!

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