Appaloosa

Gut zu wissen: In der Palouse-Prärie (daher der Name Appaloosa) in Idaho lebte der Indianerstamm der Nez Percé, der als einziger dafür bekannt ist, eine systematische Pferdezucht betrieben zu haben. In einer legendären Flucht versuchten die Indianer der Vernichtung durch „den weißen Mann“ zu entkommen. Dabei kam ein Großteil der Pferde um, sodass nur eine kleine Population aufrechterhalten werden konnte. Bis heute wurden die Bestände jedoch wieder vergrößert, so dass die Rasse heute neben dem Quarter Horse und dem Paint Horse zu den beliebtesten Pferden Nordamerikas zählt.

Das besondere: Aus der Paarung „bunter“ Appaloosas entstehen nicht zwangsläufig „bunte“ Fohlen. Obwohl die Zucht des Appaloosa Horses eine Farbzucht ist, legt man ebenso viel Wert auf die Korrektheit von Exterieur und Interieur.

Das gehört dazu: Western- und Freizeitreiter, die ein buntes Indianerpferd möchten.

Patronat:„Getupfte“ Pferde kamen vereinzelt mit spanischen Einwanderern nach Amerika und verwilderten teilweise, nur der Indianerstamm der Nez-Percé züchtete mit ihnen.
Widerrist:142.0 - 165.0 cm
Charakter:ausdauernd, ruhig, umgänglich
Eignung:Fahren, Freizeit, Westernreiten
Farbe:Tigerschecken in jeder Farbkombination

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