Araber Berber

Gut zu wissen: Der Maghreb umfasst das Gebiet des heutigen Marokko, Tunesien und Algerien. In diesem großen, sehr unterschiedlich gearteten Gebiet (trockene Wüsten, fruchtbare Täler, karge Gebirge, trockene Hochebenen) setzte sich ein kräftiges, dabei stets sanftmütiges Pferd durch. Um das Jahr 1000 n. Chr. begannen die dortigen Bewohner, die Berber, mit der Einzucht von wendigen, schnellen Arabern. Die so geschaffene Rasse der Araber-Berber verfügt über die Anmut und Kraft, die Ausdauer und Rasanz beider Rassen. Kein Wunder, dass diese Pferde bei den Berbern hoch angesehen waren. Araber-Berber waren ab dem 15. Jahrhundert in ganz Europa an Königs- und Adelshöfen anzutreffen, sie gelten als die ersten grazilen Reitpferde. Heute finden sich Araber-Berber in ganz Nordafrika. In Spanien, Frankreich und Italien genießen sie hohe Beliebtheit.

Das besondere: Der Reitlehrer des französischen Königs Ludwig XIII. (1601 – 1643) beschrieb die Rasse so: „Dieses am besten gerittene Pferd des Christentums ist das Vorbild aller Dressurpferde, nicht so sehr wegen seiner Schönheit, sondern wegen seiner eleganten Bewegungen bis zum Terre à Terre.“

Das gehört dazu: Reiter, die ein wendiges und sehr menschenbezogenes Pferd suchen.

Patronat:Vor ungefähr 1000 Jahren wurden Vollblutaraber, Araber und Berber gekreuzt. So entstand in Nordafrika der Araber-Berber.
Widerrist:150.0 - 160.0 cm
Charakter:nervenstark, robust, wendig
Eignung:Rennpferd
Farbe:Braune, Falben, Füchse, Rappen, Schimmel (zumeist)

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