Berber

Gut zu wissen: Von den Tuareg-Nomaden seit Jahrhunderten gezüchtet, nach Spanien unter der maurischen Herrschaft (711 – 1492) gekommen, in ganz Europa geehrt und beliebt, deshalb auch idealer Part zu Verkreuzungen, ist die lebhafte Berber-Rasse heute mit einem ernsten Problem konfrontiert: Es gibt nur noch wenige reinrassige Vertreter. Dabei sind die starken, treuen, langlebigen Pferde mit dem forschen Trab und Galopp (einige Berber sind sogar Naturtölter!) sehr menschenbezogen, am liebsten haben sie eine Bezugsperson nur für sich. Wetterkapriolen (von feuchter Hitze bis trockene Kälte) trotzen sie ungerührt, fast allen Situation passen sie sich unproblematisch an. Die Zukunft wird zeigen, was mit dieser eindrucksvollen Rasse passiert. Der Verband Weltorganisation des Berberpferdes (OMCB) wurde 1988 gegründet und kümmert sich um die Aufrechterhaltung der Rasse.

Das besondere: Berber werden auch gerne als Polopferde eingesetzt.

Das gehört dazu: Reiter, die ein trittsicheres, genügsames Pferd suchen.

Patronat:Berber gelten als eine der ersten domestizierten Pferderassen überhaupt, ihr Ursprungsgebiet ist Nordafrika.
Widerrist:147.0 - 160.0 cm
Charakter:ausdauernd, belastbar, selbstbewusst
Eignung:Reitpferd, Rennpferd
Farbe:Braune und Rappen (selten), Füchse, Schimmel (zumeist)

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