Broholmer

Gut zu wissen: Als Nachfahre der großen germanischen Doggen wirkt der Broholmer wie ein Koloss. Der ruhige, lässige, freundlich aufgelegte Däne scheint seine jüngere Herkunft wiederzuspiegeln. Denn um 1850 begann der dänische Hofjägermeister Sehested auf der Insel Fünen mit dem Wiederaufbau der damals gefährdeten Rasse. Das Gut Broholm war Schauplatz und späterer Namensgeber, die adlige Atmosphäre könnte die Charaktereigenschaften des Broholmer mitgeprägt haben. Der sehr selbstbewusste Däne gilt als guter Kinderbeschützer, seine Wachsamkeit ist berühmt – und seine leicht melancholischen Augen geben ihm die Aura eines Allwissenden. Ein Prachtkerl!

Das besondere: Herausragende Zuchttiere der Broholmer Rasse bleiben in Dänemark und werden nicht exportiert.

Das gehört dazu: Leute, die ihren großen Hund unterhalten und beschäftigen wollen.

Tipps: Pflegeleicht, das glatte Fell gelegentlich bürsten. Gelegentlich wird die Dickköpfigkeit der Broholmer genannt, wobei eine liebevoll-konsequente Erziehung dazu führen sollte, dass der Däne jeden Befehl nachvollziehen kann. Gelingt ihm das nicht, ist er wohl zu Recht stur.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:315, Gr. 2, Sek. 2.1
Alternativnamen:Kaukase
Widerrist:70.0 - 80.0 cm
Charakter:angenehm, ausgeglichen, geduldig
Eignung:Begleithund, Wachhund
Farbe: braungelb mit schwarzer Maske, hellgelb mit schwarzer Schnauze und Maske, schwarz mit kleinen weißen Abzeichen
Gewicht:bis 70.0 kg
Lebenserwartung:11 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Kangal

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