Deutscher Jagdterrier

Gut zu wissen: Unter den kleineren deutschen Jagdhunden sticht der Deutsche Jagdterrier durch seine Vielseitigkeit hervor. Von Natur aus mit einer großen Schärfe ausgestattet, geht er äußerst hartnäckig und unnachgiebig seinem Einsatz nach: im Bau, als Wasserwildstöberer oder auch als Schweißhund. Dabei ist er sehr selbständig und vergisst manchmal sogar seine eigene Unversehrtheit, zum Beispiel bei der Jagd auf Fuchs oder Sau. Deshalb spricht so mancher Jäger (und nur in Jägerhände gehört der aparte Kerl) voll Hochachtung über den Deutschen Jagdterrier: „Ein Hund für den Bau und für die Sau.“

Das besondere: Gezüchtet wurde der Deutsche Jagdterrier aus Fox Terrier, Welsh Terrier und alten schwarzroten englischen Rauhaarterriern in den 1920er Jahren.

Das gehört dazu: Jäger, die ihren Helfer wirklich fordern wollen.

Tipps: Der Deutsche Jagdterrier ist pflegeleicht, er tritt als Rau- und Glatthaar auf, gelegentliches Bürsten reicht. Viel Bewegung ist für den Jagdhund sehr wichtig. Körperlich äußerst robust, schläft der kleine Goliath nachts auch gerne draußen.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:103, Gr. 3, Sek. 1
Alternativnamen:keine
Widerrist:33 – 40 cm
Charakter:engagiert, furchtlos, selbständig
Eignung:Jagdhund
Farbe:dunkelbraun mit braunroten Abzeichen, schwarz, schwarz-grau meliert
Gewicht:7 bis 7.5 kg
Lebenserwartung:13 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:English Toy Terrier

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