Drentse Patrijshond

Gut zu wissen: „Patrijs“ heißen die Rebhühner auf Niederländisch, und deshalb wurde der kräftige Jagdhund, der ihnen und ihren Verwandten (Fasan, Birkhuhn etc.) nachstellt, Patrijshond genannt. Der gute Vorstehhund gilt als Vorfahre des Kleinen Münsterländers, er selbst stammt wohl von Stöberhunden aus Spanien und Frankreich ab. Auffällig ist seine Wasserfreude – kaum ein Tümpel oder See wird von ihm ausgelassen! Der aus der Provinz Drenthe stammende kräftige Racker wurde und wird neben der Jagd als Hofhund gebraucht. Seine Kinderliebe ist groß. Eine ehrliche Haut.

Das besondere: Der Drentscher Hühnerhund hat in den letzten 400 Jahren sein Aussehen kaum verändert – alte Bilder beweisen es.

Das gehört dazu: Leute, die für ihren Hof einen kräftigen Kerl suchen.

Tipps: Pflegeleicht, das dichte Fell kräftig durchbürsten. Bitta auf die Augen achten, der Hühnerhund sollte gelegentlich auf Netzhautatrophie untersucht werden. Eine liebevoll-konsequente Erziehung ist perfekt für den anhänglichen und treuen Holländer.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:224, Gr. 7, Sek. 1.2
Alternativnamen:Drentscher Hühnerhund
Widerrist:55 - 63 cm
Charakter:gründlich, lässig, wachsam
Eignung:Familienhund, Haushund, Jagdhund
Farbe:orange-gelben Flecken, weiß mit braunen
Gewicht: bis 25 kg
Lebenserwartung:13 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:keine Information

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