Finnenbracke

Gut zu wissen: Wenn finnische Adlige früher im Sommer auf Fuchs- oder Hasenjagd gingen, war die Finnenbracke an ihrer Seite. Dieser anmutige Laufhund mit den hoch angesetzten Ohren nimmt meist schnell die Fährte auf und sucht unter kräftigem Gebell. Das Wild wird von ihm nicht apportiert, sondern nur verfolgt. Der vielseitig einsetzbare Stöber- und Brackierhund wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Finnland aus diversen europäischen Laufhunden gezüchtet. Der lässige Finne ist in seiner Heimat sehr beliebt, außerhalb Finnlands nur wenig bekannt.

Das besondere: Seit um 1890 wird diese schöne skandinavische Bracke in Finnland gezüchtet.

Das gehört dazu: Jäger, die eine nervenfeste Bracke suchen.

Tipps: Pflegeleicht, gelegentliches Durchbürsten reicht aus. Die Finnenbracke ist idealerweise in Jägerhand. Falls das nicht möglich ist, sollte der Hund umfangreich beschäftigt werden (körperlich und geistig) – dann ist er ein angenehmer Begleithund.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:125, Gr. 6, Sek. 1
Alternativnamen:Finsk Stövare, Suomenajokoira
Widerrist:52.0 - 61.0 cm
Charakter:intelligent, lässig, robust
Eignung:Begleithund, Jagdhund
Farbe:dreifarbig mit kleinen weißen Abzeichen
Gewicht:20.0 bis 25.0 kg
Lebenserwartung:12 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Hamiltonstövare

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