Gordon Setter

Gut zu wissen: Der Duke of Gordon (1743-1827) wusste, welche Hunde für die Jagd im schottischen Revier passen. In seiner schwarzen Setterzucht fand er genau das – der nach ihm benannte Gordon Setter wird bis zum heutigen Tag von Jägern auf der britischen Insel und anderswo mit Begeisterung eingesetzt. Daraus entstanden ist ein eleganter Vorstehhunden, mit den Konturen des Vollblüters. Sein Körperbau ist ausgewogen und mit dem eines leistungsfähigen Jagdpferdes vergleichbar Aber selbst als Familienhund ist er bei konsequenter Erziehung und mit dem passenden Jagdersatzprogramm voll zufrieden. Der Gordon Setter verfügt über stabile Nerven, hohes Selbstbewusstsein – und  jagt wie kein Zweiter sämtliches Federvieh.

Das besondere: Der Gordon Setter gilt als spätreif.

Das gehört dazu: Jäger und Familien, die ihrem Hund viel Beschäftigung ermöglichen.

Tipps: Recht pflegeaufwendig, das Fell sollte täglich gereinigt werden. Gordon Setter sollten vom Welpenalter an liebevoll-konsequent erzogen werden – gerade dann, wenn sie nicht als Jagd-, sondern als Familienhunde „eingesetzt“ werden. Dann sollte Hundesport oder Feldarbeit anstehen. Und mindestens eine Stunde an der frischen Luft pro Tag sollte zum Standardprogramm gehören.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
Patronat:keine Information
FCI-Klassifikation: 6, Gr. 7, Sek. 2.2
Alternativnamen:keine
Widerrist:62 - 66 cm
Charakter:intelligent, mutig, passioniert
Eignung:Familienhund, Jagdhund
Farbe:kleiner weißer Brustfleck erlaubt, tiefschwarz mit kastanienfarbenem Brand
Gewicht:25 bis 35 kg
Lebenserwartung:14 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Flatcoated Retriever

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