Grand Gascon Saintongeois

Gut zu wissen: Der französische Graf Joseph de Carayon-Latour (1824-1886) wollte unter keinen Umständen, dass die Rasse Chien de Saintonge Mitte des 19. Jahrhunderts verschwindet. Deshalb kreuzte er die verbliebenen Exemplare mit dem Grand Bleu des Gascogne – das Ergebnis: der Grand Gascon Saintongeois. Abgesehen von dem dominanteren Weiß in der Fellfarbe zeigt dieser aparte Jagdhund große Ähnlichkeit mit seinem Verwandten aus der Gascogne. Üblicherweise wird er zur Reh- und Wildschweinjagd eingesetzt. Ein anmutiger Kerl mit schönem Geläut!

Das besondere: Die Jagdpassion ist wie bei den anderen französischen Laufhunden gewaltig – jeder Spur wird sofort gefolgt, wenn er nicht gut erzogen ist.

Das gehört dazu: Jäger, die einen großen, eleganten Hund suchen.

Tipps: Pflegeleicht, das kurze und dicht anliegende Haarkleid gelegentlich bürsten. Die Ohren regelmäßig kontrollieren. Als typischer Meutehund verträgt er sich mit anderen Hunden meist gut. Sehr intelligent. Wenn er nicht auf der Jagd eingesetzt wird, sollte er anspruchsvolle Aufgaben erhalten.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:21, Gr. 6, Sek. 1.1
Alternativnamen:Großer Gascon Saintongeois
Widerrist:60.0 - 70.0 cm
Charakter:aktiv, ausdauernd, umgänglich
Eignung:Jagdhund
Farbe:lohfarbene Abzeichen am Kopf, weiß mit schwarzer Tüpfelung
Gewicht:bis 30.0 kg
Lebenserwartung:12 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Grand Bleu de Gascogne

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