Grosser Japanischer Hund

Großer Japanischer Hund

Gut zu wissen: Wie so oft im Leben können starre Regeln zu großen Diskussionen führen. Die Japaner sehen ihre Hunderasse Akita als nationales Kulturdenkmal, der Export des mächtigen Kerls war schon immer verboten. US-amerikanische Soldaten haben jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg einige Exemplare in die Heimat mitgenommen. Diese wurden weitergezüchtet, wobei Größe und Gewicht zunahm. Deutsche Schäferhunde sollen auch beteiligt gewesen sein. Die Japaner unterstützen diese Aktion nicht, so dass schließlich durch die FCI amtlich festgestellt wurde, dass es seither (2000) zwei Rassen gibt: den Großen Japanischen Hund und den Akita Inu. Erfahrung benötigt der Hundehalter für den massiven Kerl, der Große Japanische Hund gilt als misstrauisch Fremden gegenüber. Ein Eigenbrötler mit großem Jagdtrieb.

Das besondere: Seit dem 1. Januar 2000 wurden die beiden Rassen endgültig getrennt. Seitdem gibt es den japanischen Akita (das Original) und den Großen Japanischen Hund, der in den USA ebenfalls Akita genannt wird.

Das gehört dazu: Leute, die mit einem starken Hund konsequent umgehen können.

Tipps: Pflegeleicht, das dichte Fell kräftig durchbürsten. Allerdings verliert der Racker meist Unmengen von Unterwolle, wenn der Fellwechsel ansteht. Ein gut eingezäuntes Grundstück ist ideal.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
Patronat:keine Information
FCI-Klassifikation:344, Gr. 5, Sek. 5
Alternativnamen:American Akita
Widerrist:61 - 70 cm
Charakter:eigenständig, selbstbewusst, stolz
Eignung:Haushund, Jagdhund, Wachhund
Farbe:alle Farben (glänzend und klar sollen sie sein)
Gewicht:30 - 35 kg
Lebenserwartung:12 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Akita Inu

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