Hokkaido

Gut zu wissen: 1937 wurde der Hokkaido-Hund als „Japanisches Naturdenkmal“ ausgezeichnet. Der äußerst selbstständige Kerl ist gerne unterwegs, lebt am liebsten in einer Hundehütte und trotzt ungeniert den kältesten Temperaturen. Der Hokkaido ist das karge Leben der Bergwelt Japans gewohnt. Wenn er nicht zur Bärenjagd antrat oder heutzutage Großwild jagt, begibt er sich gerne zu den eiskalten Gebirgsbächen der zweitgrößten japanischen Insel und jagt den Lachs. Der starke Spitz ist stets verteidigungsbereit, bewacht seine Familie bis zum Letzten – und sieht sich bei der Jagd eher als Partner des Jägers denn als Untergebener.

Das besondere: Der Hokkaido wurde in Japan früher für die Bärenjagd eingesetzt.

Das gehört dazu: Jäger oder sportliche Leute, die mit ihrem Hund viel unternehmen.

Tipps: Recht pflegeleicht. Das dichte Haar mit der dichten Unterwolle regelmäßig bürsten. Grundsätzlich ist der Hokkaido ein sehr reinlicher Hund. Zu der Nahrung sollte ab und an (zwei- bis dreimal die Woche) Fisch gereicht werden. Unbedingt auf konsequente Erziehung achten. Enge Familienbindung ist wichtig, auch wenn der japanische Spitz sehr unabhängig ist.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 261, Gr. 5, Sek. 5
Alternativnamen:Ainu-Hund
Widerrist:45.5 - 51.5 cm
Charakter:robust, selbständig, wachsam
Eignung:Jagdhund, Wachhund
Farbe:gestromt, rot, schwarz, schwarz-loh, sesam, weiß
Gewicht:bis 30.0 kg
Lebenserwartung:13 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Shiba Inu

TIER.TV


Alle ArtikelAlle Artikel von