Kangal

Gut zu wissen: Karabash, ein weiterer Name für den Kangal, bedeutet auf deutsch „Schwarzkopf“, wobei auch nur die Schnauze dunkel sein kann. Der türkische Prachtkerl wurde an den Sultanshöfen gehalten, die Oberschicht legte sich gerne diese imposanten Riesen zu – und selbst das Militär wollte auf den massiven Kampfhund nicht verzichten. Der Kangal stammt aus dem mittleren und östlichen Taurusgebirge. Die unwirtlichen Bedingungen und der angeborene Herdenschutztrieb lassen ihn als Familienhund nicht wirklich zu. Der Kangal ist dafür bekannt, Wölfe nicht nur zu verjagen, sondern sie sogar aktiv zu bekämpfen, bis die eigene Herde wieder Ruhe hat. Ein Hund für erfahrene Halter. Und: Offiziell darf kein Karabash aus der Türkei exportiert werden.

Das besondere: Steht in der Türkei unter „Naturschutz“ und findet sich mittlerweile auf zwei Briefmarken des Landes.

Das gehört dazu: Leute, die in der Türkei wohnen (der Export ist verboten).

Tipps: Pflegeleicht, dafür aber nur mit viel Erfahrung und Konsequenz zu erziehen. Viel Bewegungsfreiheit notwendig.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:331, Gr. 2, S 2.2
Alternativnamen:Karabash, Çoban Köpegi
Widerrist:71.0 - 85.0 cm
Charakter:dominant, eifersüchtig, mutig
Eignung:Hirtenhund
Farbe:beige oder grau mit schwarzer Maske
Gewicht:40.0 bis 45.0 kg
Lebenserwartung:14 Jahre
Nicht zu verwechseln mit: Broholmer

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