Kaukasischer Owtscharka

Gut zu wissen: Die Owtscharkas aus Kaukasien verfügen von Geburt an über einen sehr ausgeprägten Schutztrieb, weswegen sie seit über 600 Jahren in dem Gebiet zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer als Wachhunde im Einsatz sind. Dabei nehmen sie es sowohl mit Bären oder Wölfen als auch mit zweibeinigen Dieben auf. Der sehr robuste, widerstandsfähige Kaukase ist gerne im Freien, hält sich aber auch in der Nähe seiner Familie auf. Erzieht diese den scharfen Riesen bereits von Welpenalter an konsequent und mit dem nötigen Verständnis, ist der selbstständige Kerl eine Bereicherung. Die Haltung eines Owtscharka ist eine ernstzunehmende Aufgabe. Ein kaukasischer Riese.

Das besondere: In der DDR wurden Owtscharkas als militärische Wachhunde auch zur Sicherung der Mauer eingesetzt.

Das gehört dazu: Leute, die ihr Grundstück einem unbestechlichen Wächter überlassen wollen.

Tipps: Die Pflege hält sich in Grenzen, am liebsten ist er sowieso draußen in seinem Revier. Fremden gegenüber zeigt er sich meist misstrauisch bis ablehnend. Kein Wohnungshund! Nur erfahrene Hundebesitzer mit viel Platz und Zeit sollten sich einen Owtscharka zulegen.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:328, Gr. 2, Sek. 2.2
Alternativnamen:Kaukase
Widerrist:62 - 90 cm
Charakter:ruhig, selbstständig, stark
Eignung:Herdenschutzhund
Farbe:erdfarben, scheckig oder gesprenkelt, weiß
Gewicht:45 - 60 kg
Lebenserwartung:12 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Cão da Serra da Estrela, Sage Kochee

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