Kuvasz

Gut zu wissen: Im Mittelalter wurden die weißen Riesen zur Bärenjagd eingesetzt, ungarische Adlige schenkten sich gelegentlich ein besonders schönes Exemplar. Der eindrucksvolle Kuvasz genoss schon immer hohes Ansehen, nicht nur als unbestechlicher Wächter von Herde und Besitz. Wie bei fast allen großen, hungrigen Hunden, wurde diese Rasse in den beiden Weltkriegen und später während des Ungarnaufstandes 1956 arg gebeutelt – nur wenige Exemplare überlebten. Mittlerweile ist die Rasse wieder etabliert, mit konsequent-liebevoller Erziehung wird der charakterstarke Ungar ein feiner Familienhund, wobei der große Jagdtrieb beachtet werden muss. Ein weißer Fels!

Das besondere: Das „a“ in Kuvasz wird eher wie ein „o“ ausgesprochen. Der Plural ist Kuvaszok.

Das gehört dazu: Leute, die ihrem Hund viel Auslauf ermöglichen.

Tipps: Recht pflegeleicht, das weiße Fell ist selbstreinigend. Manche Hunde verlieren jedoch recht viele Haare. Das Wachstum verläuft rasch, deshalb auf stets gute Nahrung achten – das Futter für den jungen Kuvasz über den Tag verteilt dann in kleinen Portionen geben. Gelegentlich sollten die Hängeohren kontrolliert werden. Fremden gegenüber verhält er sich oft reserviert.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 54, Gr. 1, Sek. 1
Alternativnamen:keine
Widerrist:66.0 - 75.0 cm
Charakter: intelligent, selbständig, temperamentvoll
Eignung:Familien-, Wach-, Hirtenhund
Farbe: weiß, schwarze Pigmentierung an Nase und Lefzen
Gewicht:bis 62.0 kg
Lebenserwartung:13 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Maremmen-Abruzzen-Schäferhund,Podhalaner

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