Landseer

Gut zu wissen: Adlige Kreise lassen sich gerne porträtieren, die Hunde des Hauses dürfen da nicht fehlen. Der britische Maler Sir Edwin Henry Landseer war von dem weiß-schwarzem Hund derart begeistert, dass er ihn immer wieder abbildete – ob mit oder ohne blaublütigen Zweibeinern. So kam der Hund von der Küste Neufundlands, dessen Wurzeln nach Portugal und ins spanische Baskenland reichen, zu seinem Namen. Der Landseer sollte von Anfang an konsequent erzogen werden. Dann ist seine Menschenfreundlichkeit und Wachsamkeit eine reine Freude. Er tummelt sich gerne im Wasser und soll eigenständig immer wieder Menschen vor dem Ertrinken gerettet haben.

Das besondere: Die deutsche Kaiserfamilie besaß Landseer-Hunde.

Das gehört dazu: Leute, die ihrem Hund viele Aktivitäten ermöglichen – und mit ihm auch ins Wasser gehen.

Tipps: Der Landseer ist ein großer Hund mit dichtem Fell, das regelmäßig kräftig gebürstet werden muss. Augen-, Ohr- und Zahnpflege sind beim Landseer ebenfalls wichtig. Da er sehr groß ist, neigt er auch zu Gelenkbeschwerden. Er braucht die frische Luft, das kühle Nass – und sehr viel Bewegung.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:226, Gr. 2, Sek. 2.2
Alternativnamen: keine
Widerrist:67 - 80 cm
Charakter:lernwillig, temperamentvoll, verschmust
Eignung:Familienbegleithund
Farbe:weiße Grundfarbe mit schwarzen Platten
Gewicht:60 - 70 kg
Lebenserwartung:10 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Neufundländer, Schwarz-gefärbter Pyrenäenberghund

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