Malteser

Gut zu wissen: Sicherlich sind alle Hunde im gewissen Sinne treu, aber nur wenige wollen wirklich auf Schritt und Tritt mit ihrem Frauchen oder Herrchen unterwegs sein. Der Malteser zählt dazu – und seine kompakte Größe unterstützt die Erfüllung dieses Wunsches. Dazu das gesellige, wissbegierige, aber auch robuste Wesen dieses Bichons, so dass alle Seiten glücklich sein können. Passenderweise sollen Malteser früher bei Leibschmerzen als Wärmflasche genutzt worden sein – ihre kleinen, warmen Körper sind einfach zu kuschelig. Über Ägypten gelangten sie vermutlich nach Griechenland, dann nach Rom und an europäische Fürstenhöfe. Ein Kleiner, der ganz groß ist.

Das besondere: Der Name stammt nicht von der Insel Malta, sondern von der Insel Meleda im Adriatischen Meer. Aristoteles (384-322 v. Chr.) beschreibt eine Rasse kleiner Hunde, die er canes melitenses nennt.

Das gehört dazu: Leute, die ihren Hund wirklich täglich sauber halten wollen.

Tipps: Tägliches Kämmen ist beim Malteser absolut angeraten. Die Augen sollten morgens, der Bart nach jeder Mahlzeit gereinigt werden. Auch die Afterregion muss täglich sauber gehalten werden.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:240, Gr. 10, Sek. 3
Alternativnamen:Maltese
Widerrist:20 - 25 cm
Charakter:aktiv, charmant, gelehrig
Eignung:Familienhund
Farbe:reinweiß, blasse Elfenbeintönung zulässig
Gewicht: bis 3 kg
Lebenserwartung:13 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Coton de Tuléar

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