Oesterreichischer Pinscher

Gut zu wissen: Er entstammt dem altösterreichischen Landpinscher und könnte als Urform der modernen Pinscher, Terrier, Spitze und Schnauzer gelten: Der Österreichische Pinscher ist ein urtümlicher Hund, der zu Unrecht vor allem außerhalb seiner Heimat kaum bekannt ist. Denn der alte Hofhund vereinigt Wachsamkeit und Intelligenz, ist anspruchslos und treu, streunt und wildert nicht – und passt sich verschmust und verspielt seiner Familie voll und ganz an. Die Zucht der 1928 offiziell anerkannten Rasse wird in seiner Heimat seit einigen Jahren wieder verstärkt betrieben, die Rückschläge durch den II. Weltkrieg sollen behoben werden. Der urige Pinscher ist ein Schatz.

Das besondere: Der Österreichische Pinscher kann verschiedene Ohrformen aufweisen: Fledermausohren, Schlappohren, Knickohren oder fallende Ohren!

Das gehört dazu: aktive Leute, die einen ursprünglichen Hund suchen.

Tipps: Pflegeleicht, gelegentliches Bürsten reicht gewöhnlich aus, insbesondere während des Fellwechsels. Idealerweise erhält er genügend Auslauf, lange Spaziergänge in der Stadt oder ausgiebige Wanderungen auf dem Land schätzt er sehr. Obedience oder Agility passen ihm!

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 64, Gr. 2, Sek. 1.2
Alternativnamen:Gelber Rattler
Widerrist:35.0 - 50.0 cm
Charakter:genügsam, robust, wachsam
Eignung:Haushund, Hofhund
Farbe:Gelbtöne, gestromt, hirschrot, mit oder ohne weiße Abzeichen, schwarz und braun
Gewicht:12.0 bis 18.0 kg
Lebenserwartung:14 Jahre
Nicht zu verwechseln mit: Sehr großer Zwergpinscher

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