Orientalisch Kurzhaar

Gut zu wissen: Getreu ihrer tropischen Herkunft (Siam, das heutige Thailand) sollte man im Winter aufpassen, dass die geschmeidige Orientalisch Kurzhaar sich nicht verkühlt. Dass die aparte Katze überhaupt eine eigenständige Rasse werden konnte, lag an der „Siamese Breed Association“ aus England, die 1920 beschloss, dass fortan nur Point-Katzen als siamesische Rasse zu registrieren sind. Alle anderen sollten unbemerkt bleiben. Durch Rückkreuzungen mit Siamesen wurden die – mittlerweile Havana genannten – Katzen zu Orientalisch Kurzhaarkatzen. 1977 offiziell anerkannt, sind die Orientalischen Kurzhaarkatzen heute verbreitet und beliebt, manche erinnern sie an die geheimnisvollen Katzen auf ägyptischen Grabzeichnungen.

Das besondere: In Australien wird die Orientalisch Kurzhaar nur als solche akzeptiert, wenn sie bestimmte Fellmuster oder Farbschläge besitzt.

Das gehört dazu: Leute, die eine Katze mit leuchtend blauen Augen suchen.

Tipps: Sehr pflegeleicht, das  kurze Fell kann gelegentlich gebürstet werden, wobei das eher zur engen Beziehung zwischen Katze und Mensch beiträgt als zur Fellpflege. Dafür benötigt die Orientalisch Kurzhaar viel Aufmerksamkeit, plus Bewegung. Achtung: Die Schnurrer gelten als supergeschickt und untersuchen eigentlich alles, was in ihrer Umgebung ist.

Alternativnamen:OKH
Charakter:fröhlich, neugierig, sozial
Eignung:Hauskatze
Farbe:alle Farben, Pointfärbung
Gewicht:bis 4.0 kg
Lebenserwartung:19 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Serengeti

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