Otterhound

Gut zu wissen: Wenn ein Hund für die Jagd nach genau einem Tier gezüchtet wird, darf er dessen Namen tragen: Der Otterhund ist seit Jahrhunderten auf der britischen Insel die erste Wahl, wenn es darum geht, flinke Otter zu fangen. Unnötig zu erwähnen, dass er ein erstklassiger Schwimmer ist. Stark, clever und schnell ist er dazu, denn ansonsten hätte er keine Chance gegen den wilden Otter. Im 19. Jahrhundert wurden Bluthunde und Welsh Hounds eingekreuzt. Als Haus- oder Begleithund ist der entspannte Otterhund nur bedingt einsetzbar, zu stark ist sein Jagdtrieb. Trotzdem: Ein lässiger Kerl.

Das besondere: Schon im Mittelalter war der Otterhund in England als versierter Jagdhund im Einsatz.

Das gehört dazu: Jäger, die einen treuen Gefährten suchen.

Tipps: Recht pflegeleicht, das lange Haar sollte gelegentlich gebürstet werden. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend. Regelmäßiges Schwimmen muss möglich sein!

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 294, Gr. 6, Sek. 1.1
Alternativnamen:Otterhund
Widerrist:60.0 - 67.0 cm
Charakter:lässig, stark, wasservernarrt
Eignung:Jagdhund
Farbe:alle Laufhundfarben
Gewicht:40.0 bis 48.0 kg
Lebenserwartung:bis 13 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Spinone

TIER.TV


Alle ArtikelAlle Artikel von