Podhalaner

Gut zu wissen: An der Grenze zwischen Polen und der Slowakei liegt die Tatra. Auf beiden Seiten des Gebirgsteils der Karpaten leben imposante, wunderschön-weiße Hirtenhunde. In der Slowakei werden sie Cuvac genannt, in Polen ist der Podhalaner seit 1937 zuchtbuchmäßig erfasst. Der weiße Riese stammt von den großen asiatischen Doggen ab, die vor 1000 Jahren den Weg nach Europa fanden. Selbständig bewacht er seine Herde. Sobald es dunkel wird, steigt seine Wachsamkeit auch heute noch auf Maximalstand. Der intelligente Kerl benötigt von Anfang an eine konsequente Erziehung, mit dieser ist er in jeder Familie beliebter Mittelpunkt. Und trotz seiner eindrucksvollen Größe: Streicheleinheiten sind für den gelassenen Podhalaner ein Vergnügen.

Das besondere: Der Podhalaner ist der Nationalhund Polens.

Das gehört dazu: Leute, die ein Haus mit großem Garten besitzen.

Tipps: Recht pflegeleicht. Sobald das Fell trocken ist, löst sich der Schmutz meist von selbst. Regelmäßiges Bürsten reicht gewöhnlich. Erst mit drei Jahren ist der Podhalaner ausgewachsen.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 252, Gr. 1, Sek. 1
Alternativnamen:Tatra-Schäferhund, Tatrahund
Widerrist:60.0 - 70.0 cm
Charakter:eifrig, familienorientiert, intelligent
Eignung:Herdenschutzhund
Farbe:weiß
Gewicht:bis 45.0 kg
Lebenserwartung:14 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Kuvasz

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