Sapsaree

Gut zu wissen: In manchen Gegenden der Welt werden Knoblauchzehen an die Haustür gehängt oder Weihwassertropfen versprüht, um böse Geister abzuwehren. Die Koreaner nahmen sich zu diesem Zweck einen Hund ins Haus. Dem langhaarigen Sapsaree wird nämlich seit der Shilla Dynastie (57 v. Chr. – 935 n. Chr.) nachgesagt, dass er Geister aufspürt, anzeigt und vertreibt. Kein Wunder, dass er in dem asiatischen Land hauptsächlich an Königshöfen und in Tempeln gehalten wurde, später auch von den „normalen“ Bürgern. Der mittelgroße, intelligente und clevere Hund wird zum Hüten eingesetzt, aber auch als Schutz- oder Polizeihund. Alles andere als ein Teufelskerl!

Das besondere: In Korea ist die Rasse national anerkannt, 1992 wurde sie zum „Naturdenkmal Nr. 368“ ernannt!

Das gehört dazu: Leute, die einen extrem loyalen Hund suchen.

Tipps: Relativ pflegeaufwändig, regelmäßiges Bürsten ist angesagt. Ähnlich wie beim Bobtail hängen ihm die Kopfhaare über die Augen, nach Belieben sollten diese gekürzt werden. Kontrolle der Ohren auf Verunreinigungen. Bewegung ist wichtig, anspruchsvolle Aufgaben auch!

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 195, Gr. 5, Sek. 4
Alternativnamen:Sapsali
Widerrist: 45.0 - 56.0 cm
Charakter:eigenständig, selbstbewusst, wachsam
Eignung:Familienhund, Wachhund
Farbe:blau: Grautöne, gelb: Brauntöne
Gewicht:16.0 bis 28.0 kg
Lebenserwartung:12 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Kishu

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