Schweizer Laufhund

Gut zu wissen: Die Schweiz zeichnete sich stets als ein gebirgiges Land mit großen Wildbeständen aus. Um diese zu nutzen, wurden diverse Bracken eingesetzt. Mit dem Untergang der Feudalherrschaft konnten alle Bürger die Jagd nutzen – und das taten sie, zusammen mit ihren Laufhunden. Die Einführung des Reviersystems anstelle vom Patentsystem (zu Anfang des 20. Jahrhunderts) sorgte für kleinere Reviere, so dass die weitjagenden Hunde nicht mehr so gut einzusetzen waren. Bis heute sind die Schweizer Laufhunde recht selten.

Das besondere: Die verschiedenen Schweizer Laufhunde weisen alle die gleichen Rassemerkmale auf – allein die Farben sind unterschiedlich.

Das gehört dazu: Jäger, die sich einen spurlauten Wildfinder wünschen.

Tipps: Relativ pflegeleicht, das Fell gelegentlich kämmen oder bürsten. Die Schweizer Laufhunde werden üblicherweise ausschließlich in Jägerhand abgegeben!

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 59, Gr. 6, Sek. 1.2
Alternativnamen:Chien courant suisse
Widerrist:47.0 - 59.0 cm
Charakter:ausdauernd, robust, ruhig
Eignung:Jagdhund
Farbe:weiß mit roten Platten; dreifarbig weiß-schwarz-braun; grau-weiß gesprenkelt mit schwarzen Platten und braunen Abzeichen; brauner Brand mit schwarzem Sattel und braunen Abzeichen
Gewicht: bis 18.0 kg
Lebenserwartung:bis 13 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:keine Information

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