Serval

Gut zu wissen: Die Savannah wurde mit Siam und Serval gezüchtet, eines der wenigen Beispiele für eine erfolgreiche Zucht von wilder und zahmer Katzenrasse. Das Verbreitungsgebiet des Servals ist das südlich der Sahara gelegene Nordafrika, bevorzugt in der Savanne. Dort jagen sie im Schutze von halbhohem Gras vorwiegend Ratten und Mäuse, Erdhörnchen und Eidechsen. Der reine Fleischfresser verfügt über ein ausgezeichnetes Hörvermögen. Als langbeiniger Beau springt er bis zu drei Meter hoch, dann schnappt er sich niedrig fliegende Vögel. Da das Fell des Servals für die Verwendung als Pelzmode nicht gut genug ist, leben momentan genügend Exemplare in freier Wildbahn.

Das besondere: Die Beine des Servals gelten als die längsten innerhalb der Kleinkatzenfamilie.

Tipps: Es ist durchaus möglich, einen Serval in Deutschland als Haustier zu halten. Allerdings setzt die Haltung eines Servals zahlreiche behördliche Genehmigungen voraus und den Nachweis, dass dieses Tier legal von Afrika nach Europa gebracht wurde bzw. dessen Elterntiere. Das Gesetz schreibt ein 15 Quadratmeter großes Gehege und einen 2,50 Meter hohen Zaun vor. Experten raten allerdings zu einem mindestens 100 Quadratmeter großen Gehege mit Wasserstelle. Je nach Bundesland gelten andere Haltegenehmigungen.

Alternativnamen:Leptailurus serval
Charakter:dämmerungsaktiv, Einzelgänger, elegant
Eignung:Hauskatze (nur sehr bedingt)
Farbe:rein schwarz (selten), schwarze Flecken oder Tupfen auf gelb-/goldorangefarbenem Grund
Gewicht:bis 10.0 kg
Lebenserwartung:20 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:kleiner Gepard

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