Staffordshire Bullterrier

Staffordshire Bullterrier

Gut zu wissen: Der mittelgroße Terrier war im Kohlebergbaugebiet von Staffordshire im 19. Jahrhundert ein fester Teil der Gesellschaft. Als Rattenjäger hochgeschätzt, wurde er in legal wie illegalen Wettkämpfen eingesetzt (erst gegen Ratten, dann gegen andere Hunde), die dem Halter im Erfolgsfall weit mehr Geld einbrachten, als in der harten Arbeit unter der Erde. Es überrascht nicht, dass unter diesen Umständen immer mehr Hunde unschöne Charakterzüge zeigten. Mittlerweile ist die Züchtung des Staffordshire Bullterrier wieder in die ursprüngliche Richtung zurückgeschwenkt, der starke Raufbold ist als Familien- und auch Therapiehund in England hochgeschätzt. Konsequent erzogen, ist der Racker ein Pfundskerl!

Das besondere: Allein in Großbritannien sollen um die 500.000 Exemplare des Staffordshire Bullterrier leben.

Das gehört dazu: Leute, die mit einem kleinen Muskelprotz umzugehen wissen.

Tipps: Pflegeleicht. Bewegung ist Pflicht, Aufgaben und abwechslungsreiche Unterhaltung sollten für den Staffordshire Bullterrier Ehrensache sein. Fremden gegenüber meist positiv eingestellt, eignet er sich nicht wirklich als Wachhund.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 76, Gr. 3, Sek. 32
Alternativnamen:Staff, The Nanny Dog
Widerrist:35 - 41 cm
Charakter:anhänglich, rauflustig, treu
Eignung:Begleithund
Farbe:blau, falb, gestromt mit/ohne weiß, rot, schwarz, weiß
Gewicht: 11 bis 17 kg
Lebenserwartung:12 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:American Staffordshire Terrier

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