Tiroler Bracke

Gut zu wissen: Der meistgeführte Jagdhund Tirols ist seit 500 Jahren bekannt. Auch heute noch wird die Tiroler Bracke zum Brackieren und für die Schweißarbeit eingesetzt. Für die speziellen Bedingungen im rauen Hochgebirge ist sie bestens gerüstet. Bisweilen wird sie sogar den eigentlichen Schweißhunden vorgezogen, da ihr Fährtenwille, Spurtreue und das Totverbellen oder Totverweisen in hohem Maße zu Eigen ist. Der elegante, schöne Hund ist mit einem ruhigen Nervenkostüm versehen, Kindern gegenüber äußerst tolerant. Die Tiroler Bracke gehört ausschließlich in Jägerhand.

Das besondere: Während englische Bracken gerne in Meuten gehalten werden und so auch jagen, ist es die Tiroler Bracke gewöhnt, mit ihrem Führer alleine unterwegs zu sein.

Das gehört dazu: Jäger, die einen Hund für die Arbeit nach dem Schuss suchen.

Tipps: Pflegeleicht, das Fell tritt glatthaarig oder stockhaarig auf. Die enge Beziehung zu ihrem Führer ist sehr wichtig, zumal sie als passionierter Solojäger gilt!

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation:168, Gr. 6, Sek. 1.2
Alternativnamen: keine
Widerrist:42.0 - 50.0 cm
Charakter:ausdauernd, ruhig, zuverlässig
Eignung:Jagdhund, Schweißhund
Farbe:dreifarbig, rot oder schwarzrot
Gewicht:18.0 bis 20.0 kg
Lebenserwartung:bis 14 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Bayrischer Gebirgsschweißhund, Brandlbracke, Hannoverscher Schweißhund

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